und 167 Cinwohner und gehörte zur Meierei Dudweiler. Die
Gemeinde war arm, hatte weder Vermögen noch einen Ge—
meindebann. Nachdem frühere Verhandlungen gescheitert
waren, wurde im Jahre 1889 der einzigartige Zustand, daß eine
selbständige politische Gemeinde bestand, die keinen Bann hatte,
dadurch behoben, daß aus den Bännen der 4 Nachbargemeinden
Sulzbach, Dudweiler, Quierschied und Guichenbach der heutige
Bann der Gemeinde Fischbach herausgetrennt wurde. Der Bann
der Gemeinde und Bürgermeisterei Quierschied war vor Bil—
dung der Gemeinde Göttelborn 1 300,69 Hektar groß, heute nach
der Bildung von Göttelborn 1150 Hektar. Mit der Vermessung
des Bannes der Gemeinde Göttelborn ist im März 1927 be—
gonnen worden. Der Abschluß der Arbeiten ist im laufenden
Jahre zu erwarten. Der Bann Fischbach ist 709,2 Hektar groß.
Bevölkerung.
Während die Einwohnerzahl der Bürgermeisterei Quierschied
im Jahre 1926 12 926 Personen betrug, stieg sie im Jahre 1927
auf 13 140 Personen.
Hiervon waren:
katholisch evangelisch israelitisch Dissidenten
im Jahre 1927 12 157 956 12 15
Die Einwohnerzahl betrug in der Gemeinde Quier—
ied:
sch katholisch evangelisch israelitisch Dissidenten Zusammen
im Jahre 1927 8 oo08 254 12 12 8286
In der Gemeinde Göttelborn:
katholisch evangelisch israelitisch Dissidenten Zusammen
im Jahre 1927 1385 244 — 1629
In der Gemeinde Fischbach:
katholisch evangelisch israelitisch Dissidenten Zusammen
Jahre 1927 2764 458 3 225
Personenstand.
Beim Standesamt wurden beurkundet:
lebend tot zusammen Sterbefälle Ehe·
geboren geboren insgesamt schließungen
im Jahre 1927 3865 14 379 174 120
Der Standesamtsbezirk Quierschied deckt sich mit den Gren—
zen des Bürgermeistereibezirkes.
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