Full text : Geschichte der Gemeinde und der Bürgermeisterei Quierschied

Um der minderbemittelten Bevölkerung den Bezug von
Wäasche und Kleidungsstücken zu ermöglichen, ist das Wohl—
fahrtsamt dazu übergegangen, Kleider und Wäschestücke aus
Beständen des Kreiswohlfahrtsamtes zu beschaffen und diese
teils umsonst, teils zu ermäßigten Preisen abzugeben. An ver—
billigten Kleidungs- und Wäschestücken wurden beschafft:
im Jahre 1925 für 1 755,55 Fr.
im Jahre 1926 für 3 050,35 Fr.

Die kostenlose Abgabe von Kleidungsstücken erfolgte
im Jahre 1925 in 10 Fällen,
im Jahre 1926 in 28 Fällen.

Mit Bekleidungsstücken zu ermäßigten Preisen sind beliefert
worden:

im Jahre 1925 — 87 Personen,
—
vV. Kriegsbeschädigten und Kriegshinter—
bliebenenfürsorge.
Die örtliche Fürsorgestelle bezweckt zur Hauptsache die Be—
ratung der Kriegsbeschädigten und hinterbliebenen, deren Ar—
beitsvermittelung im Falle einer Arbeitslosigkeit sowie die Ent⸗
gegennahme der Anträge auf Gewährung von Unterstützungen,
Heilverfahren, Darlehen, Abfindungen usw. Behufs Prüfung
und Begutachtung der Beihilfenanträge ist für jede Gemeinde
der Bürgermeisterei ein Ortsausschuß gemäß Verfügung der
Regierungskommission, Abteilung Volkswohlfahrt, vom 9. 3 23
-I. a 938 1 — gebildet. Derselbe setzt sich zusammen aus dem
Bürgermeister bzw. dessen Stellvertreter als Vorsitzenden und
drei Mitgliedern der, Kriegsbeschädigtenorganisation. Anträge
vorgenannter Art sind bei der örtlichen Fürsorgestelle entgegen⸗
genommen und der in Frage kommenden Behörde vorgelegt
worden:

im Jahre 1925 — 65
im Jahre 1920 — 54.

Rentenabfindungen haben stattgefunden:
im Jahre 1925 in 6 Fällen (Kriegsbeschädigte)
.. 19250 „ (Eriegerswitwen)
1926 9„ (xEriegsbeschädigte)
1926, 3 ,„ (8riegerswikwens.

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