II.Jugendwohlfahrt.
Die Hauptaufgabe des Wohlfahrtsamtes in der Jugend—
pflege ist in der Förderung der Bestrebungen von Jugendver—
einen, in der Vermittelung von Unterstützungen, in der An—
regung zu Neueinrichtungen und Abhaltung von Ausbildungs—
kursen usw. zu erblicken. Folgende Jugendpflege treibende Ver—
eine haben zu diesem 3wecke Beihilfen erhalten:
1. Katholischer Jünglingsverein Quierschied in 1925 833- Fr.
2. Katholischer Jugenoverein Quierschied in 1925 833 —
3. Turn- und Spielverein Quierschied in 1925 833 —
4. Sportverein „Borussia“ Quierschied in 1925 833 —
5. Jugendabteilung des Gewerkvereins Quierschied in 1925 833 —
b. Turnverein Göttelborn in 1925 500,- Fr. und 1926 1000- Fr.
7. Sportverein Göttelborn in 1925 250. - Fr. und 1926 1000 —
8. Jünglings- und Jugendverein
Böttelborn in 1925 250,- Fr. und 1926 1000 -
Weibliche Jugendvereiner
Katholischer Marienverein Quierschied im Jahre 1925 833— Fr.
lv. Fürsorge für wirtschaftlich Schlecht—
gestellte.
In den Jahren 1925 und 1926 hat die Regierungskommission
des Saargebietes wiederholt Beihilsen an Invalidenrenten—
empfänger, Witwen und sonstige wirtschaftlich schlecht gestellte
Personen, die durch die Teuerung in Not geraten sind, gewährt.
Die Anträge auf Gewährung einer Unterstützung (Franken—
spende) sind auf dem Bürgermeisteramt enkgegengenommen
und dem Kreiswohlfahrtsamt vorgelegt worden. An Personen
des Bürgermeistereibezirkes sind zur Auszahlung gelangt:
im Jahre 1925 — 67 350 FIr.
im Jahre 19260 — 21 150 Fr.
Mit dem 1. April 1926 ist die Frankenspende der Regie—
rungskommission in ihrer bisherigen Form in Fortfall ge—
kommen. An diese Stelle ist die Gehobene Fürsorge“ getreten.
Die erste Rate aus diesem Unterstützungsfonds ist im Monat
August 1926 überwiesen und gezahlt worden. In der Zeit vom
1. April 1926 bis 31. Dezember 1926 sind an Gehobenen-Für—
sorge-Anterstützungen anusgezahlt worden 35 345. — Fr. Die
Zahl der am Schlusse des Jahres unterstützungsberechtigten
Personen betrug 120.
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