2. Göttelborn: Im Laufe der Berichtszeit wurde eine
selbständige Wasserversorgung aus den Systemen von Merchweiler,
Uchtelfangen und Wahlschied herausgetrennt. An den
Brenzen des Ortes sind Messer eingebaut, die den Wasser—
bedarf der genannten Gemeinden, die auch jetzt noch die Ver—
sorgungsleitungen mitbenützen, anzeigen. Der Wasserbedarf
selbst wird von den Kraft- und Wasserwerken der französischen
Bergverwaltung geliefert.
3. Fischbach: Größere Arbeiten wurden nicht ausgeführt.
V. Ranalisation.
In Quierschied wurde die Glashüttenstraße auf eine
Länge von 300 Meter mit gementrohren von 35 Sentimeter
Durchmesser kanalisiert, desgleichen in Göttelborn die
Hauptstraße auf eine Länge von 500 Meter. desgleichen in
Fischbach die Schulstraße in einer Länge von rund 100 Meter.
VI. Ba dewesen.
1. Quierschied: In der in dem Schulhaus Hirtenwiese
befindlichen Badeanstalt wurden in den beiden Jahren rund
3000 Bãder verabfolgt und rund 5000 Franken hierfür ver⸗
einnahmt.
2. Göttelborn und 3. Fischbach: Badeeinrichtungen
sind nicht vorhanden.
VII. Sonstiges.
Die Anfang 1925 mit einem Kostenaufwand von rund
5000,— Franken errichteten 6 Plakatsäulen der Gemeinde
Quierschied haben bis Ende 1926 eine Einnahme von rund
2100 Franken gebracht. Es ist dies ein Beweis dafür, daß die
Säulen nicht nur das Ortsbild vor Verunzierung durch das
wilde Plakatankleben bewahren, sondern gleichzeitig eine gute
Kinnahmequelle darstellen.
Zu erwähnen ist noch das im Jahre 1920 angeschaffte Ge—
meindefuhrwerk, welches nicht nur fast alle erforderlichen Fuhr⸗
leistungen der Gemeinde bewältigte, sondern auch, wenn es die
Zeit erlaubte, Privatfuhrleistungen ausübte und einen Rein—
gewinn von ta. 25 000,— Franken in den beiden Berichtsjahren
eingebracht hat.
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