Full text : Geschichte der Gemeinde und der Bürgermeisterei Quierschied

Außerdem ist noch die Regulierung des Kohlbaches in
Quierschied auf eine Länge von rund 350 Meter zu erwähnen.
hierdurch ist jetzt wieder eine bessere wirtschaftliche Ausnutzung
des Wiesentales ermöglicht. Die Bergverwaltung, die den
Kohlbach als Vorfluter benutzt, hat eine Beihilfe von 1000 Fr.
dazu geleistet. Ferner ist durch die Regierungskommission eine
Beihilfe von 2250.— Fr. zugesagt worden.
Der Kartoffelkrebs ist in der Gemeinde Fischbach im Jahre
1926 auf einem kleinen Acker festgestellt worden.

F. Bauwesen

lJ. wohnungsbauten.
Die Bautätigkeit während der beiden Berichtsjahre war
eine sehr rege. Da gemeindeeigenes Baugelände in den einzel—
nen Gemeinden nicht oder in nicht genügendem Umfange vor—
handen war, wurden in den Gemeinden Göttelborn 1 Hektar
und Fischbach ta. 3 Hektar Forstgelände erworben, während
Quierschied auf Privatgelände angewiesen war. Letzteres be—
dingte die Aufstellung von Fluchtlinienplänen, wobei infolge
von Einsprüchen usw. größere Schwierigkeiten auftraten.
Folgende Fluchtlinien- und Bebauungspläne wurden auf—
gestellt:

a) In Quierschied: Fluchtlinien- und Bebauungspläne
für das Taubenfeld, desgleichen für den südlichen Ortsteil, des—
gleichen für den Schienenweg.
b) In Göttelborn: Bebauungsplan für das Siedluimngs—
gelände an der Hauptstraße II. Teil.
c) In Fischbach: Bebauungsplan für das Siedlungs—
gelände im sogenannten Baublock III.
An Baugelände konnte auf diese Weise erschlossen werden:
a) In Quierschied: durch sreiwillige Um- und Zu—
—0
1,20 Sektar, Baublock beim Pfäahlerstift rund 1,60 Hektar. Bau—
block beim Schienenweg rund 1.50 Hektar.
b) In Göttelborn: Forstgelände an der Haupfstraße,
II. Teil, rund 1,00 Hektar.

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