Full text: 10.1932 (0010)

Dezember. 
Deutſcher Baum, was ſoll dein Prangen! 
Schmüdt dic) doh ſo mandes Lit, 
Das dem Reid) nicht aufgegangen, 
Weil's an Einheit uns gebricht. 
Alle Kuchenkringel bitter 
Trotz dem ſüßen Zuckerguß ; 
Aepfel faul und bunten Flitter 
Trägſt du mit mand) harter Nuß. -- 
Sreunde, laßt uns auch. nit wimmern, 
Daß für's Saarland nichts geſchah; 
Hinter Wolken ſehn wir's ſchimmern, 
Tag der Sonne, biſt du nah ? 
Dod in dieſen trüben Tagen, 
Wo ein Wunder uns umſpinnt, 
Laßt uns eins im Herzen tragen, 
Daß wir deutſchen Blutes ſind. 
A. Z. 
...... zemaeeiliiiiäii, 
Weihnachtsbitte. 
In dunkler, kalter Winternacht „Dom Himmel hod) da komm" ich her!“ 
Weld" helles, frohes Glokenklingen! Wie not biſt du den wirren Zeiten, 
Es will dem Ceid, das ſehnend wa<t, Du maſt uns ſtill im Lichtermeer, 
Das Cied der Ciebe Gottes ſingen. Erweckſt der Kindheit Seligkeiten. 
Der Seelen tiefgeheimes Weh 
Derwehet vor der Engel Kunde; 
Der Hirten Stern in lichter Höh 
Derkündet des Erlöſers Stunde. 
Und mich umfängt ein holder Traum, 
Zum lieben Chriſtkind möht' ich treten, 
od) einmal wie am Mutterſaum 
Als Kind zu meinem Heiland beten. 
A. Z. 
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