Full text: 10.1932 (0010)

Oktober. 
Hubertus, träumt' ih, mahnt zur Wat: 
„Jagt alles, was uns Schande macht !'' 
Da flüchtet über StoK und Stein 
Mand Wild in's fremde Land hinein. 
Hier wird ein Marder weggefegt 
Und dort ein Fus ins Gras gelegt. 
Was nicht getroffen, wechſelt ſchnell, 
Zu retten gilt's das die Fell. 
So klein auh der Verräter Schar, 
Doll heller Freude war die „Saar“ 
Ein Treiben wär' es, wie no nie 
Begrüßt vom deutſchen Halali. 
A. Z 
merten. än 
Mahnung. 
Wenn in deinen Adern klopfet 
Heißes Blut zu ſchneller Tat; 
Wenn aus deinen Augen tropfet 
Wehe Zähr um Dolk und Staat, 
Wenn ſich deine Finger Krallen 
Um den Knauf von deinem Schwert, 
Wenn ſich deine Fäuſte ballen 
In dem Kampf um neuen Wert, 
Und zu träg die Stunde rinnet, 
Die uns führt zu reinen Höhn, 
Dann bedenk: Liur der gewinnet, 
Der dem Drang kann widerſtehn, 
Bis die Ernte hat geſchlagen. 
Was langſam wächſt in langen Tagen, 
Dehnt ſich aus zum ſtarken Baum. 
Bruder, zähm dein Unbehagen, 
Bald erfüllt ſic au< dein Traum. 
Claus Shmauch 
D-
	        

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