Full text: 7.1929 (0007)

GBaarlands 
Gelöbnis. 
Bedrängte uns die ganze Welt, 
Und ſollte Glück und Glanz zerſtieben, 
 HHaerr Gott im hohen Himmielszelt, 
Erhalt’ uns nur das deutſche Cieben! 
Ihr habt gequält und wund gehetzt 
Den deutſchen Geiſt in heißen Gluten, 
Mit ſcharfem Dorne ihn verletzt 
Und meintet wohl, er müßt’ verbluten. 
Die Wunde, die der Franke ſchlug, 
Es eilt das Reich, ſie uns zu heilen, 
Und will in düft’rer Zeiten Flug 
Den letzten Biſſlen mit uns teilen. 
Was ihr auch ſinnt an neuer Schmach, 
Das ſtolze Herz bleibt ungebrochen, 
Es wird bis zu dem letzten Gchlag 
Für Vaterland und Freiheit pochen. 
Und ruft die Pflicht zu Wehr und Schild, 
 Heowveiht die,„Baar‘‘ ohn’ Furcht u. Beben 
Des Herzens Blut der Mutter Bild 
Um deutſche Ehre, deutſches Leben. A. Z. 
*) Zum Worte des Freiherrn vom Stein 
auf dem Titelblatt dieſes Jahrbuches. 
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