Full text: Studien zum Meistersinger Jörg Schiller

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5) Fen. V 182 = №1 ruber ff, Stadtbibi., (: Maienweise 
u. Fürstenton2.) 
' ) Q 576 = Weimar, Landesbibi., (: Maienweise) 
7) Germ. fol. 25 — Berlin, Preuß. Staatsbibi., (: Hofton) 
8) <M 6 — Dresdlen, Sächsische Landesbibi., (: Süßer 
Ton) 
Danach ist also der Hofton dreimal, Maienweise und Süßer 
Ton je viermal belegt. Ich notiere zunächst die Melodien in 
der Art, wie der >E. Bohnsche Katalog3 6) den Anfang der Melo¬ 
dien des Puschman’schen Singebuchs dlarstellt: „Der Anfang 
der Melodie ist in der 'Weise dargeisteilt worden, daß für die 
langen Noten (bei Puschman stets Semibreves), auf welche je 
eine Silbe zu stehen kommt, einzeln stehende Buchstaben ge¬ 
wählt sind), während die durch kürzere Noten (Minimae und 
Semiminirnae) bezeichneten Koloraturen oder Blumen durch 
wortartig aneinander gedruckte kursive Buchstaben bezeichnet 
sind. Auf der letzten Note einer Melodiezeile steht im Original 
stets eine Fermate . . .“ Dann sieht die Melodie zum Hofton, 
zur Maienweise und zum Süßen Ton, vorerst nach dem Singe¬ 
buch des A. P. verzeichnet’1), folgendermaßen aus: 
1) Hofton: (b vorgezeichnet) 
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ffffff eeded 
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Stollenmelodie 
3) E. Bohn, Die musikalischen Hss. des 16- und 17. Jhdts. in 
der Stadtbibi, zu Breslau, S. XV. ln dieser Art notiert er auch den 
ganzen „Herzog Ernst-Ton“. 
5) R. Staiger a. a. O. S. 19. „Puschman nahe stehend. Nach 
1590. Schreiber Hafis Batst-“ 
6) R. Steiger a. a. O. S. 19. „Von verschiedenen Händen, da¬ 
runter von B. v. Watt. Nach 1616. Teilweise von Berl. fol.24 ab¬ 
hängig.“ 
7) *Von B. v. Watt geschrieben, um 1603. 
8) R. Staiger a. a-O.: Von Puschman und Hager geschrieben. 
Konzept zum „Singebuch d. A. P.“ Vor 1584'. 
9) Über die Notierungsweise des A. P. vergl. ausführlich den 
Herausgeber der Melodien des „Singebuchs“: G-Münzer a. a. 0. 
Leipzig 1906, S. 8 f.
	        
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