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Wie man sieht, fehlt mir oft noch der Titel dier Gedichte
(der oft auch handschriftlich gar nicht existiert), und manchmal
habe ich den Titel und kenne nicht die Anfangszeile. Auf diese
Weise kann es geschehen, daß einige von den oben als getrennte
Gedichte aufgeführten Titeln und Anfangszeilen zusammengehören.
Doch ergibt sich immerhin eine fErgänzungstabelle
von über 60 Gedichten. Sie unterscheidet sich einerseits von
der Tabelle A.Dreyers dadurch, daß sie,mehr Namen fremder
Meister (außer H. Sachs), die in Schillertönen sangen und
dichteten, bringt, und andrerseits dadurch, daß sie mehr besonders
frühe Gedichte in Schillertönen, nicht nur solche aus der
2. Hälfte des 16. Jlidt. und aus dem 17. Jhdt., zusammenstellt.
Meine Quellen sind selbständig durchgearbeitete Hss., Auszüge
aus den Nürnberger Meistersingerprotokolien, die auch von A.
Dreyer benutzten Vorlagen, Goedekes „Gundriß“ u. m. а. A.
Dreyer hat für seine Tabelle hauptsächlich „Hans Sachs“ Bd.
25 hrsgeg. von A. v. Keller-E. Goetze und das „Gemerkbüchlein
des Hans Sachs (15,5,5—61)“ und die „Nürnberger Meistersingerprotokolle
(1595—1605)“ hrsgeg. von K. Drescher benutzt.
Er stellt von Hans Sachs 66 Gedichte in Schillertönen fest (30
im Hof ton, 24 im Süßen Ton und 12 in der Maienweise); aus dem
Gemerkbüchlein nebst Mstsg.-protokollen zieht er 10 Lieder im
Hofton, 5 im „Süßen 'Fon“ und 6 in der Maienweise aus; schließlich
stellt er von fremden Meistern nur 2 Gedichte im Hofton,
2 im Süßen Ton und 2 in der Maienweise zusammen. Von seinem
Auszug aus dem Gemerkbüchlein nebst Meistersingerprotokollen
sind jedoch nur 1 evtl. 2 Gedichte eigene Werke der
Vortragenden Sänger, alle andern sind von Hans Sachs und
wurden von den betreffenden Meistersingern nur reproduziert0).
Schließlich kann ich noch Dreyers Zusammenstellung H. Sächsischer
Gedichte in Schillertönen anhand des Generalregisters
seiner Gesamtwerke (StLV 250) um 3 Gedichte ergänzen:
1) Eins purgers sun der nam ein weih / Hofton / Der docliter
feint /.? 10. 1547.
9) Zur Vermeidung von irrtümern bei der Betrachtung des
Dreyerschen Verzeichnisses.