Full text: Augsburger Schultheater unter Sixt Birck

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seiner Zeitgenossen kannte, hatte er es nicht nötig, für seine 
Bilder die bescheidene Formenwelt der Comoedia sacra seiner 
Heimat zu entlehnen. 
Man wird sich damit abfinden müssen, daß Wechselbe¬ 
ziehungen zwischen Bild und Spiel einer Frühzeit angehören, 
die mit dem Ausdrucksmittel ihrer religiösen Inhalte zu 
ringen hat, daß andrerseits — von ganz spärlichen Ansätzen 
abgesehen — das eigentliche Theaterbild einer späteren Zeit 
angehört, die das Bewußtsein einer theatralischen Kunst hat. 
Für die Zwischenzeit aber, die Anfänge des modernen Theaters, 
wird inan auf die bildende Kunst — soweit sie nicht zum 
stilistischen Vergleich dient — als Hilfsmittel der Theater¬ 
wissenschaft verzichten müssen.
	        

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