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hast."" Die Frau Kunz hat auch eineu Schirm stehen lassen, den
habe ich ihr nachgeschickt.
P r ü s.: „Sie haben sich nicht darüber ausgesprochen, ob Frau
Kunz a l l e i u da war oder ob noch Jemand bei ihr war."
P r ä s. läßt Frau Leist vortreten und fragt Frau Riemer, ob diese
es gewesen, welche bei der Frau Kunz war.
Präs, fragt Frau Hubertus, ob sie, als sie in der Anstalt gewesen,
unter dem Baume gestanden habe? Frau Hubertus bejaht,
daß sie hinter der Frau Kunz gestanden habe.
Vertheidiger Adv Bachern: „Der Zeuge Riemer meint die
Frau Leist sei dabei gewesen, roährend die Frau Riemer sagt, es sei
Frau Hubertus gewesen. In einer solchen Sache dürfe man nicht
meinen."
Riemer: Er habe sich den Namen aufgeschrieben.
Vertheidiger Adv. Bache in: Wie Riemer dazu gekommen, den
Namen zrr erfahren, unb wie die Beglesterinen dazrr gekommen, ihren
Namen zu nennen.
Niemer: Die Frau habe das Kind genannt, damit es gerufen
werde: er könne nicht anders sagen, als das; es die Leist gewesen sei.
Er könne es ganz genarr nachsehen, da er sich die Namen aufgeschrieben
habe. Präsident bittet den Zeugen, das Manuskript zu holen. Der
Zeuge erscheint bald darauf wieder, und sagt, das; es die Frau Hubertus
gewesen sei!
Dr. Thömes.bittet den Präs., den Zeugen Riemer 511 fragen,
ob er die Marg. Kunz nach dem Namen des Mädchens gefragt
habe, welches die Marg. Kunz angeleitet haben soll, zu sagen, daß sie
die Mutter Gottes gesehen habe.
Zeuge: „Nein."
Domkapitular Dr. Arnoldi aus Trier, 69 Jahr alt, ist vom
Herrn Pastor Neureuter als Schutzzeuge geladen. Wie er aussagt,
hat er vom Pastor Neur. einen Brief erhalten!, in welchem ihm
Neur. mittheilt, eine kranke Frau aus Trier habe bei ihm gefragt, er
möge die Kinder veranlassen, die Mutter Gottes zu fragen, ob sie (die
Frau) von ihrer Krankheit geheilt werde; ferner möge er aus der
Wunderquelle Wasser senden unb Neur. bat nun den Herrn Domkapitular,
dieser Fra;; zu sagen, daß er auf keine der Bitten eingehen könne;
denselben Bescheid möge er auch noch au einer anderen I Stelle abgeben.