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konnten. Sie haben von den Zengen Besser, Woytt und andern gehört,
das; am fraglichen Tage, am 13. Juli, an der sogenannten Gnadenstelle
von dem zuständigen Beamten der 8 116 des St.-G.-B. verlesen und
die Leute 3 mal ausgefordert wurden, sich zn entfernen, das; aber die
Gensdarmen nicht im Stande waren, die versammelte Menge zu entfernen,
und das; dem Befehle der Beamten nicht Folge gegeben wurde:
die Beamten zogen sich zurück. Der Untersuchungsrichter hat versucht,
die Leute, die damals zugegen waren, zu ermitteln, und es sind nur
2 Auklagen übrig geblieben.
Karl Altmayec ist übrig geblieben als Derjenige, welcher durch
Rathskammerbeschluß überwiesen wurde, an 13. Juli 1876 als THeilnehmer
an einen; Auflauf von Menschen zn Marpingen nach dreimaliger
Aufforderung, sich zu entfernen,, fit nicht entfernt zu haben. Der Beschuldigte
ist nach den Verhandlungen in; Walde g sehen worden, er hat
nach den Aussagen der Zeugen Lichtherz und Rauch, kurz nachdem die
Beaniten sich entfernt hatten, sich in dem Walde befunden und auf die
Frage des einen Zeugen, wie laitge die Beamten schon fort seien, gab er
sofort die bestimmte Zeit und Stunde an und sagte, seit etwa einer halben
Stunde. Daraus hat man nun und ans der eben noch näher präzisirten
Aeußerung des Zeugen Rauch geschlossen, daß der Beschuldigte an Ort
und Stelle gewesen und also die Aufforderung gehört und trotzdem sich
nicht entfernt habe. Man wird vielleicht mit Recht daraus erwidern, der
Beamte war in seinem Walde und hatte die Aufsicht über den Schutz des
Waldes und keinen Grund, sich aus dem Walde zu entfernen, auch abgesehen
davon, daß gegen ihn selbst nicht erwiesen ist, daß er um die
Ze;t, als die Aufforderung erging, an Ort und Stelle gewesen ist. Ich
bin der Meinung, daß gegen diesen Beschuldigten die Anschuldigung nicht
erwiese;; ist, und ich trage darauf an, ihn von dieser Beschuldigung
freisprechen zu wollen.
Die zweite Beschuldigung, die in dieser Beziehung aus de,; Vorgängen
vom 13. Juli hergeleitet ist, betrifft den Pastor Eich. Sie
haben, meine Herren, gehört aus den Verhandlungen, daß am 13. Juli
der Pastor Eich, aufgefordert durch den Pfarrer Reur. und zwar schriftlich
aufgefordert, nach Marp. gekommen ist, und daß nicht, wie Herr
Reur. sagt, das Begegnen ein bloß zufälliges war, sondern Eich,
wie er sagte, „einen Brief bekommen hatte." Sie begegneten auf der
Chaussee von Marp. nach Alsweiler einander, und bei dieser Gelege-