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Zeuge: „Ich habe das Letztere mit aus den Aussagen des
K i n d e s g e s ch l o s s e n."
Präs.: „Weiter heißt es: ,,„Da Hörteich (das Kind) aus der Höhe
eine Stimme, welche sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich
mein Wohlgefallen habe.""
Zeuge: „Ich erinnere mich letzt noch dunkel, ich habe jedoch
mit der größten Gewissenhaftigkeit in meiner Stellung als Beamter und
Katholik die Worte gewählt, um die Erklärung möglichst genau wiederzugeben."
Präs.: „Sie sind also nur zweiielhast, in welcher Weise Sie die
Fragen gestellt haben?"
Zeuge: „Ja. — Dann habe ich noch Einiges zu bemerken. Ich
habe gesagt, daß meine Vorhaltung bei der ersten Unterredung mit
den Hrn. Lchwaab, Neur. und Schneider auf sie keinen Eindruck hervorgerufen
habe; ich habe das so genommen, daß meine Vorhaltung
deren Ueberzeugung nicht erschüttert habe. BK dieser Gelegenheit kam
auch die Heilung einer schwindsüchtigen Frau zur Sprache: wenn ich
nicht irre, wurde das durch Herrn Pastor Schwaab erwähnt."
Präs.: „Vielleicht der Fall Dcnzer?"
Zeuge: „Es wurde darüber gesorochen, daß nicht festgestellt sei,
daß Schwindsucht vorhanden gewesen wäre. Besonders schien Hr. Pastor
Schwaab, der sich mit Homöopathie beschäftigte, die Fähigkeit der Aerzte
in Zweifel zu ziehen."
Ober-Prokurator: „Was wissen Sie in Betreff der Geldgeschenke
über die Erklärung des Kindes, besonders mit Rücksicht auf
die Aussage der Schwindt zu sagen?"
Zeuge: „Es wird gut sein, festzustellen, ob die Zeugin Schwindt
vor der Kunz vernommen worden ist."
Präs.: „Rach den Akten wurde unmittelbar vor der Kunz die
Schwindt vernommen."
Zeuge: „Die Zeugin Schwindt hat vor mir ganz bestimmt deponirt,
daß die Kunz von verschiedenen Leuten Geld angenommen hätte:
trotzdem sagte die Kunz bei ihrer Vernehmung, sie hätte kein Geld angenommen:
ich wollte dies nur in Betreff der Glaubwürdigkeit der
Zeugin bemerken, und daß dies geschehen ist zu einer Zeit, wo ich von
Herrn v. Meerscheidt-Hüllessem noch nichts gehört habe."
Präs.: „Das Protokoll ist vom 20. September und da war Herr