Full text : Der Marpinger Prozess vor dem Zuchtpolizeigericht in Saarbrücken

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sich  aber  nich^  entfernen  wollen,  und  er  habe  Jemand  hinter  seinem
Nucken  sagen  hören:  „am  Einstecken  sind  Sie  noch  lange  nicht."
Haupt  mann  vonFragstein-Nimme  rsdo  rf  ist  nicht  erschienen.
Seine  frühere  Aussage  wird  daher  verlesen.  Dieselbe  bez  eht  sich
sich  auf  die  Borfülle  im  Walde  bei  der  Auseinandersprengung  der  Menschenmenge,
  aus  d'e  Einquartirung  im  Torfe  und  die  weiteren  bekannten
Maaßregeln.
B.  Schütz,  Kaplan  in  Ottweiler,  ist  am  13.  Juli  1876  niit
den  Geistlichen  Eich  und  Schwa  ab  zum  Orte  der  angeblichen  Erscheinung
gegangen  und  zwar  gegen  Abend.  Wie  die  vorherigen,  so  bekundet  auch
dieser  Zeuge,  daß  die  versammelte  Menge  betete  und  sang.  Der
Polizeidiener  habe  ihnen  Platz  gemacht,  und  sie  seien  bis  zur  sogenannten
  Gnadenstelle  gelangt.  Es  sei  der  Rosenkranz  gebetet  worden.  Der
Pastor  Eich  hat  auch  einige  Worte  zu  der  Menge  gesprochen;  wörtlich
könne  er  dieselben  nicht  wiederholen,  wohl  aber  genau  dem  Sinne  nach;
er  sagte  nämlich,  die  Leute  möchten  sich  ruhig  verhalten  und  keinerlei
Störungen  hervorrufen,  damit  die  Feinde  keinen  Anlaß  Hütten,
gegen  die  Sache  eck  was  zu  thun.  Zeuge  hat  nicht  genau  auf  das
geachtet,  was  Pastor  Neureuter  dem  Beschuldigten  Eich  bezüglich  der  zu
befürchtenden  militärischen  Einquartirung  sagte.
Peter  W  e  y  r  i  ch  war  am  13.  Juli  ebenfalls  am  Orte  der  Erscheinung,
  Erhebliches  und  Bestimmtes  weis;  er  nicht  zu  bekunden.
Der  jetzt  vorgerufene  Zeuge  ist  nicht  erschienen.
Jda  Birken  selb,  14  Jahre  alt,  in  der  protestantischen  Erziehungsanstalt
  auf  den  Schmiedel,  weiß  heute  nichts  mehr  zu  bekunden.
Bater  derselben,  Gensdarm  Birkenfeld,  deponirt,  seine
Tochter  sei  an  dem  fraglichen  Tage  am  Orte  der  Erscheinungen  gewesen  ;
sie  habe  ihm  erzählt,  sie  habe  an  dem  Orte  der  Erscheinung  drei
Geistliche  gesehen  und  einer  habe  gesagt:  „Die  Feinde  werden  kommen,
aber  die  Mutter  Gottes  wird  die  Feinde  bestrafen."  Aus  eigener
Erfahrung  weiß  der  Zeuge  nichts  zu  berichten.
Joh.  Rausch  weiß  auch  nur  zu  berichten,  was  die  Jda  Birken  -
seid  ihm  gesagt  hat.
Joh.  Bapt.  G  e  m  m  e  l  kann  nichts  darüber  sagen,  was  der
Geistliche  Eich  gesprochen  hat,  weil  er  zu  weit  davon  entfernt  war;  es
ist  zwar  die  Ehefrau  Zick  später  in  seine  Wohnunz  gekommen  und  hat
ihm  den  Hergang  erzählt,  es  ist  ihm  das  aber  heute  „ausdenklich".
            
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