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Z enge erwidert, daß das Mädchen, als er es gesehen, gehen konnte;
ob es früher habe gehen können, das wisse er nicht. ,
P r ä s.: „Nach einein amtlichen Gutachten des Bezirksarztes Wiersching
in Waldmoor wäre das Mädchen leidend."
Zeuge: „Als das Mädchen aus der Kirche kam, war es von
einer großen Menge Leute umgeben, und war besonders Pastor Schneider
beschäftigt, die Heilung weiter zu verbreiten, und befand sich derselbe
fast immer in der Nähe des Mädchens; ob er damit gesprochen, kann
ich nicht behaupten."
Dr. T h ö m e s: „Ich möchte bitten, an den Zeugen die Frage zu
richten, ob ihm nicht heute Nachmittag von irgend einer Seite ein Papier
zugegangen sei, daß er so und so aussagen solle."
Zeuge verneint dies.
Franz Ehses, Kaufmann aus Zeltingen: „Ich war im September
1876 bei der Kunz im Hause, wo ich mit dem Kinde allein war. Auf
meine Frage, was in Marp. geschehe, antwortete es zuerst nicht; nachher
sagte es, die Mutter Gottes wäre zuweilen blau, weiß oder roth angethan
gewesen, nnd habe eine goldene Krone auf dem Kopfe gehabt, dann
hätte sie auch einmal den Teufel gesehen. Dem Kinde habe ich keine
Geschenke gemacht."
Joseph Mall mann, Kgl. Oberförster in St. Wendel. Derselbe
berichtet über die angebliche Wundergeschichte im Urexweiler Walde
die Mutter soll dort — so ging das Gerücht — aus einem umgefallenen
Baume im Mai 1876 gegen Himmel aufgefahren sein. In Folge dessen
hätten die Leute die Rinde als Reliquie vom Baume abgeschält.
Julius Schuh, 19 I. a., Bürgermeisterei-Sekretair in Eppelborn:
„Ich war zweimal in Marpingen, zuerst am 19. August 1877, an welchem
Tage ich im Hause der Kunz war, welches mir der Gendarm Weber
gezeigt hat. Es tranken dort sehr viele Leute Kaffee und ließ ich mir
auch einige Tassen geben, wofür ich aus freien Stücken 5 Groschen gezahlt
habe. Tann war ich am 2. September 1877 bei Hubertus im
Haus«, wo ein Geistlicher und andere Leute anwesend waren; der Geistliche
stellte an das Kind mehrere Fragen, unter Anderm, ob das Wasser an der
Kirche so gut wäre, wie das am Brunnen, und dieselbe Wirkling hätte.
Das Kind erwiderte: „Ja. im Falle der Noth." Ter Geistliche habe den
Finger an die Nase gelegt nnd gesagt: „Ieht liegt der Fall der Noth
vor." Nachher bekain ein Jeder von dem Kinde umsonst ein Bilschen»