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spieles, daß die vorhergehende Zeugin Blies wegen Verdacht de? Meineids
dem Gefangenhause überliefert worden, seine Aussagen wohl zu erwägen
und nur bei der Wahrheit zu bleiben.
Der Zeuge hält seine heutige Aussage aufrecht mit dem Bemerken,
daß er immer die Wahrheit gesagt habe.
Gustav Fischer, 36 I. alt, Kaufmann in Ottwnler.
Ter Präs, läßt aus der Broschüre des Hrn. Vikar Dicke eine
Stelle, welche sich auf Seite 56 befindet, vorlesen, worin gesagt wird:
ein Bauer hat seinem Knechte befohlen, aus d.m Härtelwalde Holz zu
holen; der Knecht erwiderte, das; die Fuhre zu schwer für zwei Pferde
sei, woraus der Bauer gesagt habe, „daun spannen wir die „„Marei""
von Marp. davor"; der Knecht habe gefahren und bei seiner Rückkehr
aus dem Walde stürzte zuerst 1 Pferd und verendete und gleich nachher
das andere. Das wäre ein Strafgericht Gottes und der Eigenthümer
der Pferde habe die Leute bedroht, welche das Strafgericht für wahr
halten wollten.
Sodann wird eine Stelle ähnlich.n Inhalts aus Seite 63 der Broschüre
des Hrn. Tr. Thomes verlesen, in welcher es noch heißt daß bei
der Sektion keine Spur von Krankheit zu finden gewesen wäre.
Präs.: „Nun hätten wir alo den sogenannten „Finger Gottes"'
und wollen Sie uns nun nochmals die Historie von den Pferden der
Wahrheit gemäß mittheilen."
Fischer: „Am 9. Juli schickte ich 3 Fuhren in den Wald, um
Hol; abzufahren; Abends kamen nur 2 zurück, und erzählten mir die
Knechte, daß 2 Pfelde am Wagen kaput gegangen würnn, die Pferde
wären schon im Walde krank gewesen und hätte man sie dort ausspannen
müssen; btt der Rückfahrt seien dieselben plötzli.h hingefallen und todt
gewesen. Anfangs glaubte ich, die Thüre seien vergiftet worden und
ließ daher den Thierarzt Werner kommen, welcher die Magen der
Thiere öffnete. Derselbe erklärte mir, die Pferde wären nicht vergif:et
und zeigte mir den Magen des 1. Pferdes und sagte m.r: der Magen
des Pferdes ist geplatzt, das 2. Pferd nahm er auch vor und zeigte mir
auch ein Loch in dessen Magen und sagte, in Folge dessen seien sie
kaput gegangen. Da frug ich, wie er sich das erkläre; da sagte er, es
fänden sich im Magen der Pferde Rückstände von Kleienfutter und sie
wären zu sehr angestrengt worden und dadurch haben sich Gase, die sogenannte
Kolik ini Magen befunden und daher sei der Magen zerplatzt.