Full text : Die Franzosen in Saarbrücken und den deutschen Reichslanden im Saargau und Westrich

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sind,  aus  dem  Munde  jedes  Soldaten  kann  man  hören,  daß  sie
an  gros  Duc,  wie  sie  ihn  nennen,  eine  Visite  machen  wollen.  Ich
glaube  aber  nicht,  daß  er  sie  erwarten  wird.  Nächstens  mehreres.

Achter  Krief.

S.  den  20.  Febr.  1793.
Das  Geheimnis  à  la  républicaine  ist,  wie  es  schon  zum
Theil  vorher  war,  nunmehro  in  seinem  ganzen  Umfang  enthüllt.
Und  es  war  auf  nichts  weniger  angesehen,  als  sich  der  Person  des
Herrn  Herzogs  von  Zweibrücken  zu  bemächtigen  und  solchen  in  den
republikanischen  Klauen  fest  zu  halten.  Sie  werden  sich  wundern,
mein  Bester,  daß  die  Republikaner  dergleichen  heftige  Vorkehrungen
gegen  einen  Herrn  verfügten,  dem  sie  wegen  der  bisher  streng  beobachteten
  Neutralität,  wegen  der  von  ihm  geschehenen  Anerkennung
der  Republik,  Annahme  eines  republikanischen  Gesandten  und  seinem
ganzen  Betragen,  wo  nicht  Dank  und  Erkenntlichkeit,  doch  zum
allerwenigsten  Ungekränktheit  seiner  Person  und  Eigenthums
schuldig  waren.
Aber  die  Neufranken  haben  mit  dem  Namen  nicht  ihre  Gesinnung
  geändert.  Sie  sind  noch  die,  welche  Cäsar  schildert  und
wie  sich  immer  gezeigt  haben.
Die  ernsthaften  Vorkehrungen,  welche  zur  Eröffnung  des  Feldzugs
  von  den  coalisirten  Mächten  gemacht  wurden,  die  unverkennbare
  Absicht  derselben  einen  Angriff  gegen  Elsaß  und  Lothringen
zu  machen,  ließen  die  Franken  erwarten,  daß  das  bisherige
Neutralitütsspiel  in  der  Pfalz  seine  Endschaft  erreichen  mochte,  und
der  Nachtheil,  der  ihnen  dadurch  zuwachsen  würde,  lag  jedem  Sachkundigen
  vor  Augen.  Nun  war  ihr  Plan,  wie  sie  selbst  erzählen,
sich  der  Person  des  Herzogs  von  Zweibrücken  zu  bemächtigen  und
dadurch  nicht  nur  dessen  wirkliche  Besitzungen  jedem  Gesetz,  das
            
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