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den deutschen Soldaten, welche der Sclaverei entrinnen und das
Freiheitsbrod unter den Fahnen der Republik kosten wollen, beträchtliche
Vortheile angeboten hat. Außer einem Handgeld von
achtzig Livres sollten sie noch über die erlangte Freiheit hundert
Livres Douceur und den Werth ihrer mitgebrachten Montur,
Waffeu und Pferde bezahlt erhalten. Unter der Legion von der
Mosel befanden sich sieben Deserteurs von Wurmser Husaren
und ein Preuße von Golz. Diese bedienten sich des Versprechens
des Generals, ließen sich ihre Pferde mit dreihundert Livres und
ihr Handgeld, Douceur, Montur und Waffen bezahlen, setzten sich
die nämliche Nacht auf ihre Pferde und reisten glücklich zu ihren
ungarischen Brüdern mit wohlgespicktem Beutel ab. Der arme
Preuße, der immer seinen König Friedrich Wilhelm noch öffentlich
hoch leben ließ, sah ihnen traurig nach, hatte kein Pferd, keine
Armatur zu verkaufen, und da seine Desertion etwas zweideutig
war und das Ansehen einer Gefangenschaft hatte, auch keine Douceurgelder,
nur sein Handgeld zu beziehen. Dies gab er zum
besten, berauschte seine Unteroffiziers und Cameraden, erbot sich,
um sie im Trünke nicht zu stören, die Abfütterung der Pferde zu
besorgen und sodann wieder zu kommen. Er soll aber noch kommen,
so wie ein Offizierspferd und acht andere Pferde, die er mitgenommen
hat, nicht einmal Sattel und Zeug ließ er zurück, der
böse Preuße, und die Republikaner schneiden grimmige Gesichter.
Der Wechsel mit unsern commandirenden Generals war bisher
so häufig, daß, ehe man die größtentheils unbekannten Namen
dem Gedächtnis einprägen konnte, sie wieder verschwunden waren.
Sie ließen sich des Fürsten Tafel gar wohl bekommen, und man
bemerkte, daß die prononcirten Republikaner, besonders ein gewisser
Obrist von Scheid, sichs am allerbesten schmecken lassen. Gegenwärtig
commandirt General Landremont, der aus einem retirirten
Dragoner-Lieutenant General geworden ist. Leben Sie wohl.
N. S. Seit einigen Stunden ist unsere ganze Einquartierung
auf den Beinen, auch die Truppen oberhalb und am Saarstrom
sind in Bewegung, und eine starke Colonne soll von der unteren
Saar kommend über Forbach nach Saargemünd im Marsch sein.
Ihr Vorhaben ist ein Geheimnis, so wie jetzt ihre Geheimnisse