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deswegen thun. Um die Wuth fehlgeschlagener Hoffnung auszulassen
werden nun unsere Geiseln gekränkt und bedrohet, und die
schändlichsten Lügen und Verläumdungen in Paris ausgestreut, um
die Franzosen zu harten Maaßregeln gegen diese Unglücklichen zu
bringen, und solche sind in der dringendsten Gefahr, daß es jenen
Bösewichtern gelingen wird, wenn man nicht, was Pflicht und
Menschenliebe gebietet, ihren Machinationen entgegen arbeitet. Um
Ihnen die ganze schändliche Kabale zu entwickeln und Ihnen die
Gefahr unsrer Freunde zu schildern, darf ich Ihnen nur den Brief
(Beilage 5) eines dieser schändlichen Menschen beilegen, und Sie
werden mit mir die traurige Lage dieser armen Gefangenen beweinen.
Sollte hier die Wahl zwischen Tod und solchem Gefängnis
nicht wenigstens zweifelhaft sein? Und räth nicht Pflicht und
Klugheit jedem an, der nur von weitem mit letzteren bedroht ist,
zu gehen, wenn er gehen kann?
Dazu hat sich dann auch Ihr Freund nach manchem Kamps
und nach langem Harren entschlossen, da es jetzt nicht ohne, aber
doch mit minderer, Gefahr geschehen und ich mit der Pflicht der
Selbsterhaltung die Hoffnung verbinden kann meinen unglücklichen
Freunden nützlich zu sein und die in Frankfurt wegen der Auslösung
der 2000 krank zurückgebliebenen französischen Soldaten von
der Mainzer Garnison anwesenden französischen Commissärs von
dem Ungrund der von deutschen Bösewichtern ausgestreuten Lügen
zu überzeugen und sie zu bewegen sich der Unschuldigen anzunehmen.
Es ist also beschlossen; in 14 Tagen umarme ich Sie, mein
Bester, jenseit des Rheins, wo kein Ehrmann die Unschuld mordet,
kein Archier raubt, wo man Robertpierres Schandthaten mit Abscheu
aber nicht mit Todesschauer nur — hört; ober nie wieder — bis
im Elysium. Leben Sie wohl! Leben Sie wohl! Leben Sie wohl.