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Dazu die nur zu gegründete Furcht eines noch härtern Looses in dem
Augenblicke jener Veränderung, Plünderung, Brand, Tod oder Gefängnis.
Dieses letzte Wort erinnert mich an unsre zu Metz iu
der Gefangenschaft befindlichen Freunde, von welchen ich Sie noch
ein wenig unterhalten muß, da ich überzeugt bin, daß Sie warmen
Antheil an ihrem Schicksal nehmen.
Im Anfang war ihr Schicksal leidlich. Ihnen wurden 9 Livres
zu ihrem täglichen Unterhalt ausgesetzt und mit der Hoffnung
baldiger Befreiung geschmeichelt, welche auch bei ihnen desto großer
war, da selbst die Commissärs Commerell und Consorten, freilich
durch sehr vollwichtige Gründe bewogen, sogar auch die Departements-Administratoren
Purnot und Rolland in ihrem Rapport auf solche
angetragen hatten. Allein diese Hoffnung wurde, wie ich Ihnen
zu seiner Zeit gemeldet habe, durch eine Kabale des Potoki von
den Repräsentanten vereitelt. Außer dem Verlust dieser Hoffnung
erlitten sie noch einen weitern an ihren Unterhaltsgeldern, welche
von 9 auf 5, und in der letzter» Zeit gar auf 3 Livres in Assignaten,
herabgesetzt wurden, mit welchen sie gegenwärtig nicht ihr tägliches Brod,
Brod allein, nicht nach D. Luthers Auslegung, bezahlen können. Damit
müssen sie sich alle ohne Unterschied begnügen. Selbst die Frau
Erbprinzessin bekommt nicht mehr, welche, wie ich hier bemerken
will, niemals die ihr in den Proclamationen ausgeworfenen 1000
Livres monatlich, so wenig als die Bedienten ihre rückständige Besoldung,
ausbezahlt erhalten hat. Und die armen Geiseln waren
dabei in beständiger Gefahr von dem wüthenden Pöbel ermordet
oder solchem von der sogenannten Justiz zu einem revolutionären
Schauspiel gegeben oder in das Innere von Frankreich geschleppt
zu werden. In der letzter» Zeit ist ihre Gefahr, und zwar durch
schändliche Deutsche, vermehrt worden. Die nach Frankreich gewanderten
Deutschen werden mit großem Kaltsinn und Verachtung,
dem gewöhnlichen Lohn der Verrätherei und Untreue, von den
Franzosen behandelt; und wann solche ehemals glaubten, daß diese
sich ihrer Freunde, der in deutscher Gefangenschaft befindlichen
Mainzer und übrigen pfälzischen Revolutions-Lichter, aufs äußerste
annehmen und ihnen ihre Freiheit verschaffen würden, so fanden
sie sich jetzt gänzlich betrogen, da die Franzosen nicht einen Schritt