Full text : Die Franzosen in Saarbrücken und den deutschen Reichslanden im Saargau und Westrich

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Katze,  Maulwurf  und  Kuh  besingen,  dieser  die  Klugheit,  Ehrlichkeit,
  Politesse,  Enthaltsamkeit,  Mäßigkeit  seines  Citoyens  Mäcenaten
  Esel,  Fuchs,  Ochs,  Bock  und  Vielfraß  lobpreisen  soll.
Wanzen,  Flöhe,  Läuse  und  andres  Ungeziefer  hat  die  Ehre
nicht,  in  dem  Kalender  ausgedrückt  zu  sein,  vermuthlich  werden
solche  und  nicht  mit  Unrecht  als  Penaten  angesehen,  die  jeder
Sanskülotte  nach  Belieben  und  zu  welcher  Zeit  und  Stunde  er
will  oder  so  oft  sie  ihn  zur  Andacht  instigiren,  verehren  kann,
oder  ihr  Namensfest  ist  in  den  jours  Sansculottid.es  als  dem
neufränkischen  Allerheiligenfest  begriffen.
Als  ein  alter  Christ  wünsche  ich  Ihnen,  mein  Theurer,  alles
Gute  zum  neuen  Jahr,  wir  unter  uns  wünschen  uns  —  den
Schluß  des  gewöhnlichen  Neujahrswunsches.  Die  Umstände  sind
auch  so,  daß  wir  an  diesem  Leben  wenig  Vergnügen  mehr  haben
können.  Die  unerwarteten  Begebenheiten  im  Elsaß  haben  alle
unsere  Hoffnungen  vernichtet;  wir  sind  aufs  neue  und  auf  lange
Zeit  der  fr.  Ranbbegierde,  ihrer  Insolenz,  ihrem  Muthwillen,
ihrer  Guillotine  ausgesetzt,  ihrer  Wuth,  die  durch  den  glücklichen
Erfolg  ihrer  Waffen  gewiß  vergrößert  wird.  Und  wenn  kein
revolntionaires  Mittel  uns  zur  Ruhe  in  Abrahams  weiten  Schooß
revolutionsmäßig  befördert,  so  werden  solches  ansteckende  Seuchen,
welche  bereits  unter  uns  zu  wüthen  anfangen,  oder  am  Ende  ganz
gewiß  der  Hunger  bewirken.  Ist  es  unter  diesen  Umständen  dem
weniger  standhaften  Theil  von  uns  zu  verdenken,  wenn  er
sich  baldige  Erlösung  wünscht  und  einem  bessern  Leben  entgegensieht,
  welches  auch  der  unmoralischere  Theil  mit  Gewißheit  erwartet,
  da  er  glaubt  durch  die  von  den  französischen  Großpönitentiarien
  aufgelegte  Buße  von  Peccaten  und  Peccadillen  hinlänglich
gereinigt  zu  sein.
Diese  Todesbetrachtnngen  erinnern  mich,  daß  ich  Ihnen  noch
nicht  bemerket  habe,  daß  die  Repräsentanten  sich  auch  angemaßt
haben  über  die  Art,  wie  wir  zu  Grabe  getragen  werden  sollen,
zu  verfügen;  freilich  schon  vor  einigen  Monaten.  Kein  Freund,
kein  Verwandter  darf  die  Leiche  begleiten.  Die  Leichentrüger  und
der  Todtengräber  machen  den  ganzen  Leichencondukt  ans.  Sie
erreichten  damit  doch  die  Absicht  uns,  die  wir  bei  Leibesleben
            
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