Full text : Die Franzosen in Saarbrücken und den deutschen Reichslanden im Saargau und Westrich

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einer  dieser  Parteien  bei.  Der  anhaltende  Rückzug  der  Deutschen
durch  die  Defilees,  wo  aller  Vortheil  ans  ihrer  Seite  war  und  wo
allemal  die  Franzosen,  so  oft  sie  ihnen  das  Angesicht  zeigten,  zurückgeschlagen
  wurden  und  retiriren  mußten,  und  besonders  die  Verlassung
  der  Anhöhe  bei  Bubenhausen,  welche  die  Franzosen  für
eine  unbezwingliche  Position  hielten  und  in  welcher  sie  die  Deutschen
  nicht  angegriffen  haben  würden,  gab  endlich  der  dritten  Partie
ein  entscheidendes  Uebergewicht.  Alle  glaubten  oder  stellten  sich
wenigstens,  als  glaubten  sie,  daß  die  Deutschen  wenigstens  über
den  Rhein  fliehen  würden,  und  wurden  darin  bestätigt,  daß  solche
sogar  Zweibrücken  und  Homburg  der  französischen  Raub-  und
Zerstörungssucht  Preis  gaben.  Denn  die  Franzosen  glauben,
daß  die  Deutschen  mit  eben  der  Sorgfalt  einige  bedeutende  Städte
und  ihre  Einwohner  zu  erhalten  suchen  müßten,  mit  der  sie  selbst
das  unbedeutendste  Dörfchen  ihrer  Republik  zu  vertheidigen  sich
verbunden  glauben.
Welcher  Meinung  die  Generalität  gewesen  ist,  ist  ungewiß,
da  sie  bei  der  Anwesenheit  der  Volksrepräsentanten  solche  nicht  an
Tag  legen,  sondern  dieser  ihrer  beitreteu  mußte;  und  diese  war
die  des  größten  Haufens.  Daher  die  offieiellen  Berichte  derselben
von  der  Flucht  der  Deutschen,  wovon  ich  Ihnen  eine  wörtliche
Stelle  angeführt  habe,  welche  beinahe  von  Stund  zu  Stund  erneuert
  und  durch  Eilboten  nach  Paris  befördert  wurden,  und  in
welchen  sie  sogar  die  Unentschlossenheit  äußerten,  welches  Schicksal
man  den  fliehenden  Hasen  angedeihen  lassen  sollte:  ob  es  rathsamer
  wäre  sie  in  ihr  Land  zurückkehren  zu  lassen  oder  sie  zu
exterminireu  und  die  Erde  mit  ihrem  8ang  impur  zu  düngen.
Ihre  Unentschlossenheit  schien  sich  endlich  auf  dies  Letzte  gelenkt
zu  haben,  weil  ihre  Bewegungen  und  der  Marsch  einer  Colonne
nichts  weniger  als  die  Absicht  die  Deutschen  abzuschneiden  zum
Endzweck  gehabt  haben  soll.  Bei  ihrer  Annäherung  gegen  Lautern,
  beim  Anblick  der  Verschanzungen,  bei  der  Contenance,  welche
die  Deutschen  zu  zeigen  begannen,  siel  ihnen  zwar  der  Muth  gar
sehr,  und  nun  sing  die  erste  und  zweite  Partie  wieder  an  ihr
Haupt  zu  erheben.  Haben  wir's  nicht  gesagt,  schrieen  die
letztem,  haben  wir's  nicht  gesagt:  die  Preußen  locken  uns  in  eine
            
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