Full text : Die Franzosen in Saarbrücken und den deutschen Reichslanden im Saargau und Westrich

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fischen  Waffen  verursacht  haben  soll,  schimpft  die  vorigen  Generals
Schurken  und  Verräther,  und  dann  kündigt  er  sich  als  den  Helden
an,  der  alles  besser  machen  will.  Sodann  bittet  er  die  citoyens
sanscuLottes  zu  vergessen,  daß  er  General  sei,  und  ihm  Fehler,
die  er  aus  Unwissenheit  machen  möchte,  offenherzig  zu  entdecken,
und  wenn  sie  ihn  auf  einer  Verrätherei  finden  sollten,  so  bittet,
so  beschwört  er  sie  ihn  zum  Nutzen  der  Freiheit  und  der  Republik
ohne  weitere  Umstände  zu  schlachten."  Urtheilen  Sie,  mein
Bester,  aus  diesen  Bruchstücken,  ob  dieses  nicht  in  extenso  mit
allen  energischen  Ausdrücken  ein  merkwürdiges  Stück  sein  müßte,
welches  der  behosten  deutschen  Welt  bekannt  gemacht  und  der,  will's
Gott!  auch  behosten  Nachwelt  aufbewahrt  zu  werden  verdienet.
Ob  diese  Arznei  wirken  wird,  muß  die  Zeit  lehren,  wenigstens
hat  solche  bis  jetzt  die  Wirkung  hervorgebracht,  daß  die  Soldaten
Hoche'ê  air  militaire  et  son  maintien  républicain  mit  Lachen
rühmen  und  nicht  begreifen  können,  wie  ein  solcher  L.  des  C..s
dasselbe  sich  in  so  kurzer  Zeit  hätte  zu  eigen  machen  können.  Ein
Sobriquet,  welches,  wenn  es  auch  einer  zwar  nicht  ad  nobile  seines
ehemaligen  Amts  gehörigen  Beschäftigung  seinen  Ursprung  zu  danken
hatte,  deswegen  doch  nicht  entehrend  ist,  aber  doch  auch  zeigt,  wie
wenig  Ehrfurcht  der  Soldat  vor  seinem  General  hat  und  wie
wenig  er  sich  in  seinen  Ausdrücken  über  ihn  mäßigt.

den  7tcn  November.
Der  arme  Delaunay  ist  heute  als  Verräther  arretirt  iinb  mit
einer  starken  Bedeckung  Gensd'armen  nach  Paris  wahrscheinlich  zur
Guillotine  abgeführt  worden.  Man  gibt  seiner  Verrätherei  verschiedene
  nachtheilige  Ereignisse  an  der  Blies  schuld.  Er  wird  von
uns  und  vielen  rechtschaffenen  Franzosen  bedauert,  welche  ihm
höchstens  Unwissenheit  und  Unvermögen  Soldaten,  die  laufen
wollten,  aufzuhalten  zur  Last  legen.  Manche  wollen  die  Hand
des  Repräsentanten  Ehrmann,  welcher  ihm  seine  Aeußerungen  beim
Schloßbrand  nicht  verzeihen  konnte,  bei  seiner  Anklage  mit  im
Spiel  wissen.  Um  so  viel  mehr  verdient  er  unser  Mitleid.
            
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