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der Angriff ehester Tage erfolgen würde, da die Deutschen dazu
nur noch einige schwere Kanonen erwartet hätten, welche wirklich
angekommen seien. Diese Nachricht schien so wichtig, daß die
Ausreißer zum Repräsentanten gefordert und von ihm selbst befragt
wurden. Sie verursachten eine große Bewegung unter den
Truppen, um so mehr, da die Tirailleurs wollen beobachtet haben,
daß die Deutschen Kanonen mit 18 Pferden bespannt auf die
nächst gelegenen Anhöhen aufgeführt hätten, von denen sie eine
um so schrecklichere Wirkung befürchten, da die von den Deutschen
bisher gebrauchten kleineren bis auf eine ihnen unbegreifliche Weite
reichen. Wir wünschen, daß Ehrmann nicht wieder mit einem
Mittel à In Rtzxàeànt sich gegen den Angriff verwahren möge!
Der Argus révolutionnaire, den ein lustiger französischer
ci-devant Abbé schreibt, hat uns durch ein kleines Vergnügen
wegen manchen Ungezogenheiten, die er in seinen Blättern vorbringt,
mit sich ausgesöhnt. Das unzählbare Heer der Commissürs,
Schreiber, Doktoren, Chirurgen und Bartscherer bei der
Armee suchten sich durch eine militärische Außenseite furchtbar zu
machen und trugen alle ganz abscheulich lange und breite Säbel.
In seinem gestrigen Blatte machte sich der Argus mit der bittersten
Satyre über sie lustig, bewies ihnen, daß sie um ihre Dienste
zu verrichten nur Finger, Lanzetten, Klistierspritzen u. s. w. bedürften
und daß ein Säbel das überflüssigste Ding von der Welt
für sie sei. Er rieth ihnen deswegen an, solche abzulegen um
damit das neue Husarenregiment zu bewaffnen. Die Herren
ließen sich dieses gesagt sein, und beinahe in der Minute der Erscheinung
des Argus waren die Säbel verschwunden.
den 27ten Oktober.
Ruhig brachten wir den Tag zu; aber Schrecken befiel uns
mit einbrechender Nacht, als wir von der Forbacher Vorstadt eine
helle Flamme in Saarbrücken aufsteigen sahen. Die Dunkelheit
vergrößerte solche, und wir glaubten diesen Theil der Stadt im
Brand, bis wir erfuhren, daß es das dem Hofrath Spahr ge-