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Kopfs, übertragen wurde. Er leitete das Wasser aus einer großen
Entfernung nach der Stadt, und im Jahr 1782 vollendete er sein
Werk. Ich war gegenwärtig, als die Wasserleitung angelassen
wurde, Zeuge des Triumphs des Urhebers und des Jubels der
Pfalzburger, des jovialischsten Völkchens unter der Sonne, und der
Danksagungen, womit sie ihn überhäuften, und werde mich immer
mit Rührung und Vergnügen dieses Auftritts erinnern. Diese
vortreffliche Anlage hatte aber die Folge, daß man dem Character
der Franzosen gemäß nunmehr die alten öffentlichen und Privatanstalten
zum Wassersammeln vernachlässigte. Und mir sind mehrere
Häuser bekannt, wo man die Zisternen und Dachrinnen geflissentlich
zerstörte, in allen aber weiter nicht unterhielt. Werden Sie
mir nun bei dieser Lage der Sache Beifall geben, wenn ich jenes
taut pis! so erkläre, daß durch die den Preußen sehr leichte Zerstörung
der Wasserleitung Pfalzburg plötzlich ganz ohne Wasser
sein wird, welches bei der vorigen Einrichtung nicht sobald geschehen
sein würde. 8. 8. N. 8.
den 21tcn Oktober.
Wenn die Franzosen nicht die ganze einst so berühmte Fakultät
der heiligen Wunderärzte abgedankt und ihnen die Praxis untersagt
hätten, so hätte ich heute sicher geglaubt, daß einer seine Bude
bei uns eröffnet habe, als ich alles, was in beiden Städten
an einem oder beiden Füßen lahm war, auf den Straßen herbeihinken
sah. Bald klärte es sich aber auf, daß St. Vincent solche
zu sich berufen hatte, nicht um sie gehend zu machen, sondern um
sie nach Befund todtschießen zu lassen. Einige preußische Deserteurs
hatten nämlich gesagt, daß ein hinkender Spion öfters ins
preußische Lager käme und Nachrichten überbrächte. Nun war
Vincent flugs hinter her und ließ alles, was in beiden Städten
hinkend war, zusammen treiben um den Verrüther unter ihnen
ausfindig zu machen. Er hatte aber, eben so wenig als bei seiner
Jnundation an's Wasser, jetzt daran gedacht, daß der Spion recognoscirt
werden müsse und dieses nur durch die preußischen Aus¬