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Fast hätten aber der General und die (Muth) vollen Truppen
zu viel gethan und der Spaß ein tragisches Ende genommen, denn
die Preußen, welche vermuthlich nicht so gut wie die Franzosen
unterrichtet waren, daß es nur eine falsche Attaque sein sollte,
nahmen die Sache für Ernst und empfingen diese mit einem solchen
Haubitzenregen, daß Cavallerie und Infanterie sich über Hals und
Kopf von einer Anhöhe herabstürzte und mit einem Verlust von
einigen Dutzend Mann und vier Artilleriepferden in aller Eile in
die Stadt zurückzogen, wohin ihnen noch einige Haubitzen nachgeschickt
wurden, wovon eine vier unschuldige Volontairs erschlug
und ein Stück von einer andern einer mit Waschen beschäftigten
Magd die Haube vom Kopf schleuderte. Denn wir sind bereits so
schußfest geworden, daß man wegen einer solchen Kleinigkeit seine
gewöhnlichen Geschäfte nicht mehr aussetzt.
Der eigentliche vom General Delaunay kommandirte Angriff
soll mit gleicher retrograder Bewegung, nur mit ungleich größerm
Verluste beendigt worden sein, weshalb man baß auf ihn schimpft,
daß er Zu wenig, so wie auf Vincent, daß er zu viel gethan hat.
den 16tcn Oktober.
Wir sind noch immer beschäftigt unsere Geldsäcke in den republikanischen
Schlund auszuleeren, und die Repräsentanten und
Archier nehmen solche in Empfang. Letzterer wird in einer seit
einiger Zeit dahier unter dem Titel àgus révolutionnaire erscheinenden
Zeitung le grand Prêtre genannt. Wenigstens hat
er und die Repräsentanten nebst ihren Vertrauten darin eine
Aehnlichkeit mit den Priestern des alten Bundes, daß der Opfernde
mit trocknem Munde abziehen muß, die Priester aber von den
Opfergaben sich wohl und gütlich thun. Ihre Tage sind ein
immerwährendes Gastmahl, wobei der Champagner und Burgunder
auf der Erde fließt. Dies iönnten wir ihnen wohl gönnen, denn
ob der oder jener sich von unserm Fette, nein! leider heißt es jetzt,
von ' unsrer Armuth mästet, mag uns völlig einerlei fein. Aber
dies ist uns empfindlich, daß statt sich zu sättigen sie immer hung¬