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geeilt, auf der Brücke durch die Wache zurückgewiesen worden
waren.
Endlich aber nach dreiviertel Stunden wurden die Bürger zum
Löschen eingeladen, und General Delaunay lief selbst in den Straßen
beider Städte herum um die Bürger zum Löschen zu animiren,
freilich erst, nachdem der rechte Flügel des Schlosses und das corps
d6 logis völlig im Brand war. — Den Zimmerleuten gelang es
durch Abhauen des Dachs und Holzwerks den linken Flügel zu
retten. Mit großer Gefahr wurden die zum Glück im untersten
Stock des rechten Flügels befindlichen Regierungs- und Kammerregistraturen,
als schon das Feuer das Dachwerk verzehrt und den
3ten Stock ergriffen hatte, gerettet.
Die Stadt war in großer Gefahr, besonders die Häuser, welche
unter dem rechten Flügel des Schlosses liegen. Ohngeachtet der
Windstille wurden solche mit Feuerfunken bedeckt, welche bis nach
St. Johann flogen. Glücklicherweise haben die Mordbrenner den
linken Flügel des Schlosses nicht im nämlichen Augenblick in Brand
stecken können, weil einige 100 kranke Franzosen darinne lagen,
welche sonst gebraten worden wären, und durch die Anstalten wurde
es verhindert, daß das Feuer ihn nicht ergreifen konnte, zumal da
die Mordbrenner es nicht wagten solchen in Gegenwart der Generals,
Offiziers, Soldaten und hiesigen Einwohner zum zweitenmal anzustecken,
sonst würde die nah gelegene Thalgasse und ein großer
Theil der Stadt ohne Rettung verloren gewesen sein.
Eben kommt meine Einquartierung nach Haus und versichert
mir, daß das Feuer gedämpft, wenigstens dessen weiterer Fortschritt
nicht zu befürchten sei, daß wir von den französischen Truppen
nichts zu befürchten haben, car ils ont trop de peur pour faire
du mal, und daß die Deutschen uns den Rest der Nacht nicht beunruhigen
würden, weil die aus Erkundigung ausgeschickten und
bis zu ihnen hingeschlichenen Eclaireurs so eben rapportirt Hütten
qu’ils dormaient comme des blaireaux. Also zu Bette. Gute
Nacht! oder vielmehr guten Morgen!