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auf die Schnaps- und Bierwirthe aus. General Vincent bemühet
sich mit lobenswürdigem Eifer die Ausschweifungen der Soldaten
zu hindern und sie von Mißhandlungen der Bürger, welche dergleichen
zu der Zeit gefährliche Gewerbe treiben, abzuhalten. Deswegen
kann man es ihm wohl gönnen, wenn er sich für seine Bemühung
von denjenigen, welche ihn zur Hülfe rufen, eine kleine
Ergötzlichkeit, z. B. von einem Bäcker 2 Weißbrode und von einem
Wirth 2 Bonteillen Wein, hat verabreichen lassen, so unanständig
man es sonst für einen General finden möchte. Die Officiers vereinigen
ihre ohnmächtigen Bemühungen mit den seinigen, und diese
sind bei den Unordnungen am meisten interessirt, da sie, während
die gemeine Soldaten schwelgen, zu rechtschaffen die Ehrmünnische
Erlaubnis zu benutzen, den bittern Hunger und Durst leiden müssen,
indem kein Wirth mehr zu Essen geben mag und nichts zu Trinken
geben kann. Kein Marketender ans Frankreich wagt es bei
solcher gefährlichen Lage eine beträchtliche Quantität Lebensmittel
oder Getränke zu bringen, und was etwa gebracht wird, ist ganz
enorm theuer, so daß für eine Bouteille elenden Wein 5 Livres,
für 1 Pfund Käse 2 Livres bezahlt werden muß.
Ad exemplum der Franzosen fangen die Deutschen ebenfalls
an Schanzen auszuwerfen.
den 6 ten October.
Daß wir heute am heiligett Sonntag schanzen mußten, hat
hier große Sensation gemacht. Unsre Bigots & Bigottes versichern,
daß die Franzosen blos wegen dieser Sabbathsschändung,
wozu sie uns zwangen, nicht allein ewig sondern auch zeitlich gestraft
werden würden. Möchte ihre zeitliche Strafe darin bestehen,
daß sie ruhig von uns abzögen und sich uns nie wieder ans 20
Meilen näherten!
Es scheint, daß die Preußen sich nun auch aus dem Ludwigsberg
festgesetzet haben. Es war heute ein starkes Plänkeln zwischen
ihnen und französischen Tirailleurs, und die Franzosen feuerten