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Ehrmäniiische Restaurations - Mittel aufs höchste, lärmten und
machten Vorstellungen. Sie zeigten das Unbesonne die Consumption
des Weins so sehr zu vermehren, und die Gefahr den Soldaten,
da der Feind nur einige tausend Schritte entfernt wäre,
zur Trunkenheit zu reizen, und zum Dienst untauglich zu machen.
Aber alles umsonst. Ehrmann blieb bei seinem Kopfe, die Soldaten
bei den Fässern. Die Deutschen pflegen noch immer ihres
Körpers.
den 4ten October.
Immer besser! Gestern geschanzt, heute die Axt auf dem
Buckel genommen und Holz für die Franzosen gemacht. Nach
einem heute bekannt gemachten und auf der Stelle exequirten Befehl
müssen täglich aus jeder Stadt 50 Mann, ebenfalls ohne
Ausnahme, in dem jenseits Saarbrücken gelegenen, dem St. Arnualer
Stift gehörigen Wald Brennholz hauen, die Stadtfuhren
solches beisühren. Also hat jeder Tag seine Plage; zum Glück ist
uns bis jetzt persönliches Erscheinen nicht aufgelegt, sondern wir
lassen unsere Nothdurft per Mandatarios verhandeln. Doch kostet
es unser Geld, und was das kläglichste ist, während wir, die Hacke
oder Axt in der Hand, schwitzen und vor Durst lechzen, saufen die
Franzosen unsern Wein. Ihre Herrlichkeit wird aber bald ein
Ende nehmen. — Bereits haben die meisten Wirthe bonis cedirt,
ihre Kellerthüren eröffnet und die Citoyens eingeladen zu saufen,
so lang etwas da ist, dann sie aber ruhig zu lassen. Damit haben
sie sich wenigstens Schläge und andere Mißhandlungen, die ihnen
im Anfang reichlich zu Theil wurden, erspart.
Die Deutschen schlafen.
den 5. Octobcr.
Die Franzosen beschäftigten sich damit noch eine kleine Nachlese
in den Kellern der Wirthe zu halten, und da bei solchen wenig
mehr zu holen ist, so dehnen sie Ehrmanns licentiam bibendi