Ausflüge.
und starker Bedeckung seinen Einzug in Saarbrücken
unb hatte eine längere Unterredung mit
dem Bürgermeister Schmidtborn über die Verhältnisse
der Städte und ihrer Einwohner, das
Verhalten der Truppen, Schloß und alte Brücke.
Am 4. August des Nachmittags sprengte
ein Husar des braunschweigischen Husarenregiments
Nr. 17, Namens Müller, über die alte
Brücke und rief unter den in der Stadt befindlichen
Franzosen eine derartige Panik hervor,
daß sie unter Zurücklassung von Waffen und
Gerät davonliefen.
Am 5. August fingen die Feinde an sich nach
den Spicherer Höhen zurückzuziehen. Wahrscheinlich
hatte die Niederlage von Weißenburg diese
rückwärtige Bewegung hervorgerufen.
Wie in den Tagen vorher die Einwohner
mit Staunen beobachteten, wie gering die Bande
der Disciplin unter den Franzosen waren, so
sah man denn auch, jetzt dort, wo sie gelagert
hatten, eine Menge zurückgelassener Uniformstücke
und anderer Gegenstände.
Am andern Morgen gingen schon in der
Frühe. Kavalleriepatrouillen auf der Straße nach
Forbach vor. Gegen Mittag griff die 27. Jnfanteriebrigade,
bestehend aus dem 39. und 74.
Infanterieregiment, den Feind an, der, auf dem
Rückzug begriffen, die verlassenen Höhen wieder
besetzte. Die 39er drangen im Stifts- und
Gifertwalde erfolgreich vor, mußten sich aber
unter namhaften Verlusten nach dem Winterberg
zurückziehen. Das 74. Regiment griff den roten
Berg an. Ein Jeder, der die Tapferkeit und
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