durch Siturlinirimt.
Hier wohnte
Fürst Hardenberg, November 1815.
H. v. Moltke, August 1870.
Tao letzte Hatts zur Linken ist die jetzige
altkatholische Kirche (seit Juni 1898). Dieselbe
war ursprünglich reformierte Kirche, erbaut
1743 1745. Durch die im Jahre 1817 erfolgte
Bereinigung der Lutheraner und Reformierten
(Union) wurde diese Kirche überflüssig,
und das Gymnasium richtete sich in derselben
ein, bis im Jahre 1892 dasselbe in das neue
Gebäude in der Hohenzollernstraße übersiedelte.
An die Wilhelmstraste schlicht sich der Ludwigsplatz
mit der auf ihn: befindlichen Ludwigskirche
an (f. Bild 16). Dieselbe ist in den
Jahren 1702 1775 im Rokokostile erbaut auf
dem Grundrisse eines griechischen Kreuzes. Auf
dem mit einer Balustrade versehenen Dache befinden
sich bis zur Unkenntlichkeit verwitterte
und verstümmelte biblische Figuren. Das Innere '
der Kirche ist vor einigen Jahren gut renanrirl
worden. Bei dieser Gelegenheit sind die Fenster
mit farbigem Glase versehen worden. Die vier
Emporen der Kirche werden von Karyatiden getragen,
die zum Teil lieblich modelliert sind.
Der stumpfe Turm ist etwas über 30 m hoch.
Der Ludwigsplatz weist eine Anzahl herrschaftlicher
Gebäude des vorigen Jahrhunderts
auf, welche unter deut Fürsten Wilhelnt Heinrich
(ch 1708) erbaut worden sind. An der Nordseite
des Platzes befindet sich jetzt die P0stdirekti011
in dem Hause, welches unter Wilhelm Heinrich,
der ihm nahestehenden Luise von Freidal gehörte.
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