Full text : Führer durch St. Johann-Saarbrücken und nähere Umgebung

durch  ZI.  Zolianil.

liegt  die  Wirtschaft  „ForsthauS  Junk",  die
am  Fuße  des  Halbergs  gelegen,  zur  Einkehr
einladet.
Auf  dem  Rückwege  durch  die  Bismarckstraße
erblicken  wir  zunächst  die  „Billa  Reff"  von
Dofflein  in  Berlin  erbaut,  auf  der  anderen  Seite
des  Thales  den  bewaldeten  Winterberg  mit  dem
Denkmale.  Weiter  zeichnen  sich  aus  das  Lang'
widstift  (kath.  Altersversorgungs-,  Waisen-  und
Krankenhaus),  die  Rerroth'sche  Billa  und  das
durch  schöne  und  einfache  Formen  ausgezeichnete
Haus  des  Kommerzienrates  Haldy.  An
dem  älteren  Haldy'schen  Wohnhause  hat  der
historische  Berein,eine  Marmortafel  anbringen
lassen  mit  den  Worten:
Hier  wohnte  Graf  Bismarck  im  August  1870.
Am  Ende  der  Schillerstraße,  in  der  zur
Rechten  sich  ein  Blick  auf  eine  Langseite  der
evang  Kirche  eröffnet,  führt  die  1547—1559
erbaute  steinerne  Brücke  mit  12  Bogen  über
das  Saarthal  und  die  Saar  nach  Saarbrücken
(].  Bild  7).  Früher  hatte  sie  14  Bogen.  Zwei
sind  auf  der  St.  Johanner  Seite  zugeschüttet.
Wir  befinden  uns  in  der  Schillerstraße  und
weiter  in  der  Fürstenstraße  über  dem  Boden
des  ehemaligen  Stadtgrabens.  Den  Eingang
der  alten  Brücke  bildete  in  alter  Zeit  das  Brückenthor,
  das  zweite  Thor  der  Stadt.  In  der
Fürstenstraße  liegt  das  Nähkörbchen,  jüngst
umgebaut  und  mit  einem  großen  Saale  versehen.
Fast  an  der  Stelle,  wo  die  Fürstenstraße  in  die
Gerberstraße  mündet,  hat  das  dritte  Stadtthor,
das  Unterthor,  gestanden.

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