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aus dem Bette der Saar, stolz wie die Maxburg am
Rhein, bis zu bedeutender Höhe erhebt, an deren Fusse
gleichsam als am Mutterslocke die Unterstadt sich anlehnt,
Herrenlos und ganz zum Verfall kommend, würde
die Burg mit dem Zusammensturz so zu sagen ihre
eigenen Kinder verschlingen, die Stadt würde ihres
Schmuckes, ihres Stolzes und der Erinnerung an eine
thatenreiche Vorzeit verlustigt gehen. Wer diess Alles
nicht als phantastisches Nebelgebilde betrachtet, sondern
mit Liebe sich seinem Geburtsorte anschliesst, das
geschichtliche Leben desselben mit patriotischem Gefühle
erfasst, der muss bei diesen Gedanken an ihren
Verfall und Untergang, an das Erlöschen des Glanzes
und Ruhmes von Schwermuth befallen werden. Wer
aber vermag den Schaden abzuwenden, zu retten und
herzustellen, wenn nicht ein Prinz des königl. Hauses,
der, empfänglich für die Schönheiten der Natur und
begeistert von einer ereignissreichen Vergangenheit,
auch mit dem Kunstsinn und den Mitteln begabt ist,
die Ruinen der Burg in ein freundliches Schloss zu
verwandeln, mit Gärten. Gebüsch und mancherlei Anlagen
umgeben. — Und in der That verdient sie vor
allen Burgen an der Saar die Gönnerschaft eines königl.
Prinzen, denn sie hat eine anmuthig-schöne, herrliche
Lage in der Mitte eines lebhaften Strassenverkehrs zu
Wasser und zu Lande; denn sie hat vor den übrigen
das höchste Alter erreicht, die mehrslen und mannigfaltigsten
Schibksale erlebt; von ihr erblickt man das
traulich-nachbarliche, von der Abendsonne so wunder¬