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all die Drangsale in Angst und Noth, die unsere Vorfahren
erdulden und verschmerzen mussten! — Aber
nicht durch Berge und Flüsse werden die Völker getrennt
und zusammengehalten, über die Naturgrenze hinaus
waltet die unsichtbare, geistige Macht, die durch Sprache,
Sitte, Abstammung, Vaterland und Geschichte eine Gemeinschaft
begründet, die, fest verschlungen, sich nimmermehr
auilösen will.
Möge Eintracht herrschen und das dem Namen nach
nur verschiedene Volk Deutschlands zu einer Nation
erstarken und durch festes Zusammenhalten jene Kraft
gewinnen, deren es fähig ist, sowohl mit starker Hand
jeden Feind niederzuschmettern, als die öffentliche Wohlfahrt
in geistiger wie materieller Beziehung zur raschen
Entwicklung zu bringen.
Mögen die Fürsten sofort Liebe schenken, um
Vertrauen dagegen und Treue zu gewinnen! Möge ein
guter Genius die Segnungen eines dauerhaften Friedens
verleihen, welche die Heimalh nur allzulange entbehrt
hat und deren ein Volk werth ist, das sich zu solcher
Stufe der Reife und Humanität emporgerungen hat!
Topographische Besehreihung der Burg
nach alten Zeichnungen.
ln den geographischen Werken von Georg Braun
und Mathias Merian aus den Jahren 1618 und 1646
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