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linke Rheinufer durch den Befreiungskrieg mit Deutschland
wieder vereinigt. — Die Preussen unter dem Befehle
des Grafen Hinkel von Donnersmark nahmen am 4.
Januar 1814 Trier ein; und anfänglich durch Intendanten
der Preuss. Armee verwaltet, wurde nach Festsetzung
der Grenze durch den Pariser Frieden den 30.
Mai 1814 alles Land zwischen Rhein und Mosel unter
Oestreichisch-Baierische gemeinschaftliche Landes-Administration
gesetzt. Bei der Territorial-Ausgleichung
im Wiener-Congress den 5. April 1815 wurde Trier
zu Preussen geschlagen, jedoch der von der Ivreisdirection
Trier am 28. März 1815 getrennte und mit
dem Kreisdirections-Bezirke Birkenfeld vereinigte Canton
Saarburg durch die Schluss-Akte des Wien. Congresses
erst am l.Mai 1816 dem Grossherzogthuin Niederrhein
zugetheilt und mit dem Königreich Preussen verbunden.
Schlimm ist es, der Franzosen Nachbar zu sein
und unheilvoll war daher seit den letzten Jahrhunderten
das Loos von Saarburg. Denn Frankreich von der
Natur reich ausgestatlet, durch seine Lage und seine
Bevölkerung gross und mächtig, strebte eroberungssüchtig
immer dahin, seine Grenzen zu erweitern, und
nicht gesättigt durch Fdsass und Lothringen, die es
dem nimmer einigen Deutschland entrissen, wurde es
desto lüsterner noch auf den Rhein, als auf die Naturgrenze,
der es von dieser Seite allein nur mehr
ermangele. — Daher die Kriegsflamme, die seit dem
dreissigjährigen Kriege so oft über die Heimath ausgebrochen
und kaum mehr verlodern wollte, und daher