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schlimmste gewesen sein; denn Contributionen jeder Art
wurden ohne Ziel und Maass ausgeschrieben, ohne
Schonung und mit Ungestüm eingetrieben. Der Soldat,
an keine Mannszucht gebunden, zerstörte, was er nicht
schon mitgenommen hatte, und nichts war ihm heilig
mehr. Kein Eigenthum war gesichert, unter Gefahr des
Lebens musste man angeben, was man halte, und hergeben,
was gefordert wurde. Jahre lang hatte sich
zwischen Saar und Mosel das Kriegstheater bei uns
aufgeschlagen, hin und her drängten sich die streitenden
Heere und unter Angst und Schrecken wurde die Gegend
erschöpft durch Kriegssteuern und Durchzüge, die kein
Ende mehr nehmen wollten.
Die französischen Patrioten unter Bournonville, Obergeneral
der Moselarmee, verfolgten die aus der Champagne
sich zurückziehenden Preussen bis zum Zusammenfluss
der Saar und Mosel, ohne jedoch bis Trier Vordringen
zu können, das von den Oestreichern unter Brentano
besetzt gehalten wurde. Sie kamen am 1. Dez. 1792
und schon am 16. desselben Monats zogen sie sich
zurück.
Ueber die Behauptung von Trier und über die kleinen
Gefechte, welche hier in der Umgegend stallgefunden,
sei Folgendes aus dem Berichte des Feldzeugmeisters,
Fürsten von Hohenlohe, entnommen:
Rittmeister Egert, Commandeur der Vorposten bei
Tawern, griff den Feind in Bibelhausen an und vertrieb
ihn mit namhaftem Verlust. — Den 12. Dez. kam der
Feind in 3 Colonnen von 3 verschiedenen Seiten, 4000