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überliefert werden müsse; die zur Zeit der Hinwegnehmung
sich darin befunden hätten, und dass endlich
weder den öffentlichen noch Privatgebäuden irgend ein
Schaden dürfe beigebracht worden sein.
Es mag zu dieser Zeit, wo vor der Besitznahme
die Werke zum Theil gesprengt worden sein sollen,
oder aber bei der gleich langen Occupation der Franzosen
von 1689 bis 98 gewesen sein, wo die Erker
und Streben, die sich durch Frische, Genauigkeit und
Festigkeit des Baues besonders auszeichnen, aufgeführt
wurden; denn der Unterschied in der Zeit ist unbedeutend
und eine Instandsetzung der Burg hat dieses Mal
auch wirklich stattgefunden.
In der kurzen Zwischenzeit, wo die Waffen ruheten,
kam Franz Georg (von Schönborn 1729 f 1756)
nach Saarburg um die Huldigung entgegen zu nehmen.
1730.
Denn nach Verlauf von erst zwanzig Jahren —
1734- — fanden schon wieder die Franzosen sich ein,
und haben wie immer mit leichter Mühe der Burg sich
bemächtigt, — es war in dem Kriege, den der König
gegen Kaiser Karl aus Galanterie gegen seinen Schwiegervater
Stanislaus wegen der Polnischen Thronfolge
führte. — Der Gouverneur von Metz und Oberanführer
Comte de Belleisle erdrückte unsere Gegend mit Soldaten,
mit Geld- und Naturalienlieferungen, und als die
Schlacht bei Clausen 1734 verloren und die Franzosen
sich eilig zurückziehen mussten, führte der Soldat die
wilde Herrschaft, alle Dörfer, welche er berührte, wurden