Full text : Geschichtliche Beschreibung der Burgen an der Saar

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Joannes  Archiepiscopus  propter  motus  et  metus
haereticorum  revocatus,  Tridento  reversus  salutat  Philippum
  regem  Hispaniae  ad  saram  dum  Luxemburgum
proficiscitur  1550.
Bald  nach  der  Belagerung  durch  Fr.  von  Sickingen
kam  ein  weit  schlimmerer  Feind,  dem  Schrecken  voranging
  und  Verderben  folgte,  es  war  Markgraf  Albrecht
von  Brandenburg-Kulmbach;  der  Ruhestörer  und  überall
als  Geissei  gefürchtet,  wo  er  sich  zeigte,  der  29  Jahre
nachher  die  Burg  durch  Brand  zerstörte.  Auch  er
kündigte  sich  als  Bürgerfreund  und  als  Feind  der  Geistlichkeit
  an,  verbündete  sich  gegen  den  Kaiser  mit
Frankreichs  König,  der  gleichzeitig  Lothringen  überschwemmte
  und  der  Bisthümer  Metz,  Toul  und  Verdün
sich  bemächtigte,  —  und  erfüllte  das  Reich  mit  erneuertem
Kriegslärm.  Jodock  Dailberger  war  der  Name  eines
der  Anführer  der  Markgrafen,  welcher  15  52  über  das
durch  seine  Lage  eben  so  schöne  als  feste  Schloss
das  grösste  Verderben  brachte  und  dasselbe  fast  ganz
durch  Feuer  verwüstete.
Jodochus  autem  Dailbergerus  Saraeburgum  praenobilem
  situ  naturaque  loci  arcem,  obstupescentibus  ad
hostis  adventum  incolis,  teterrimo  incendio,  quo  hodieque
squalet,  deformavit.  (Brow.)
Albertus  Brandenburgicus  saevit  in  Trevirenses,  Francisci
  regis  Galliae  symbole:  rex  namque  Galliae  sumebat
sibi  titulum  protectoris  Romani  imperii,  —  postulat
liberum  ingressum  et  egressum  urbis  Trevirensis,  spoliat
templa,  pagos,  civitates  Sarburgh  etc.  et  monasteria
suburbana  exurit.
            
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