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von Slein und Pfeil verletzt, oder vielmehr von schwerer
Rüstung erdrückt, das Leben ein.
Der erneuerte Angriff war hauptsächlich auf einen
Thurm gerichtet, die Hauptwehr bei der Vertheidigung.
Die Fundamente wurden durchbrochen, Felsen ausgehöhlt,
mit Schwefel, Pech und Theer überzogene Pfähle und
Stämme eingeschlagen und angezündel und der Thurm
zum Sturz gebracht. Enger nun eingeschlossen, wurde
den Belagerten auch das Trinkwasser entzogen, das am
Fusse des Berges sich ergoss.
Mit unüberwindlicher Anstrengung wurde ein unterirdischer
Zugang tief hinab zum Quell wieder erbrochen,
aber auch die Benutzung desselben ging abermals verloren;
denn mit unsäglicher Mühe und Gefahr erstiegen die
Belagerer von Leiter zu Leiter die steilen Felsen, belegten,
zerstörten und erschwerten den Zugang, drängten
unter blutigen Gefechten den Feind stets zurück und
bemächtigten sich des Brunnens. Nun neben der Wassernoth
ganz und gar erschöpft und bei Fortsetzung
des Widerstandes mit dem zu ihrem Angesicht hoch
errichteten Galgen bedroht, suchten die Belagerten Gnade
endlich und Unterhandlung. Balduin, uhter dem Vorbehalt,
dass die Burg unbeschädigt erhalten werden solle,
gestaltete ihnen zwölf Tage bis zur Uebergabe, wenn
binnen dieser Zeit auf keinerlei Weisse sie sich Hülfe
zu verschaffen wüssten, gewährte den Ankauf von Wein
und Lebensmitteln von seinem Heere zu ihrem täglichen
Bedarf; wenn aber der Termin abgelaufen, dürften sie
mitnehmen, was sie wollten, und was sie in Einemmal