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Besitzungen im Saargau, wie seine Vorfahren sie empfangen,
vom Erzbischöfe zu Lehen genommen habe.
Einer der Nachkommen Guy’s, Jacob von Montclair,
wurde 1322 mit der Voglei Mettlach von dem Grafen
Johann von Saarbrücken, der dieselbe vom Erzstifte
Trier zu Lehen getragen, als mit einem Afterlehen
belehnt.
Jakob von Montclair iibergiebt dem Erzbischöfe
seine Gerechtsame auf Merzig, verspricht ihm Beistand
und Enthaltung von allen Vexationen auf der Saar, von
allen Beeinträchtigungen der Unterlhanen des Erzstifles.
Jacobus Dominus de Montclair dat archiepiscopo
Trevirensi omne jus, quod habet in Marcelo et pertinentiis.
luvabit ipse et haeredes perpetuo ecclesiam Trevirensem,
non recipient telonia nee mercationes impedient super
Saram, jurisdirectionem ecclesiaslicam non impedient,
stabunt jura coram Domino Trevir. nec ulla damna
facient subditis, servabunl omnes litteras sub poena feudi
et honores 1346. (Honlh. T. 2. p. 158.)
Jacob jedoch, seiner feierlichen Versprechungen
ungeachtet, schliesst gegen Erzbischof Balduin ein Biindniss
mit der Trier’sehen Bürgerschaft 1350, verpflichtet
sich mit seinem Sohne gleichen Namens eine gewisse
Zahl WafFenmänner aufzubieten gegen Balduin und seine
Anhänger mit Ausnahme des Herzogs von Lothringen;
erbietet sich, an die Spitze des Heerzuges sich zu
stellen und die Trierer in die Vesten von Montclair
und Rheingravenstein aufzunehmen.
Sed aulor novarum turbarmi! Iacobus Moncleri