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befinden, wo das Saarlhal am engest,en sieh zusammerizieht,
auf’der Höhe eines rundlichen vorspringenden Bergabhangs,
ganz in der Nähe unterhalb des sogenannten
Slickplatzes und nur wenige Minuten entfernt von der
Clef, wo eins der anziehendsten Naturgemälde (unstreitig
das grossartigste am ganzen Flussgebiete der Saar) dem
Auge sich darstellt.
Auf dem Vordergründe befindet sich der Berg Montclair,
der, vorne muschelförmig gestaltet, weiterhin nach
Mettlach sich abdacht. Wo der Berg die grösste Höhe
erstiegen, da erheb! sich stolz die Burg gleichen Namens,
von Bäumen und Gesträuchen wild umwachsen, rechts
und links unzugänglich durch schroffes Felsengehänge.
AmFusse des Berges schlängelt sich, als könnte nimmer
sie scheiden, in lang gestreckter Windung die Saar,
umgürtet die Burg und lehnt sich um die ganze Landzunge,
so weit sie sich auch hinzieht. Rechts und tief
im Hintergründe durchstreift sie wie ein Silberband die
offene, freundliche, durch viele Dörfer belebte Landschaft
von Merzig (Saargau, vulgo Sarkov), wendet
sich dann mit wilder Strömung durch ein enges Thal
und entschwindet endlich in weiter Ferne zwischen steilen,
zackigen und kahlen und schauerigen Felsenufern.
Wie die Burg Montclair durch ihre zum Kaub und
zur Plünderung äusserst günstige Lage ihre Erbauer
einstens gefunden hat, so dürfte wohl auch die herrliche,
durch ihre Contraste so sehr anziehende Landschaft
ihr einstens einen Gönner zuführen, der sie aus
Schutt und Trümmern neu ersteigen lässt, und die Burg,