Full text : Mosel- und Saarführer

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steht  hinter  Vemeville,  1000  Schritte  von  der  französischen
Grenze.
Von  Verneville  über  den  Hof  Champenois  nach
Am  an  weiler.  Wer  die  Grenze  zu  überschreiten  in  der
Lage  ist,  gehe  von  Verneville  durch  den  Wald  de  la  Gusse,
wo  von  den  84ern  und  der  25.  Division  heftig  gestritten
wurde  —  rechts  vom  Wege  das  Denkmal  der  84er  —  nach
Haben  ville  und  über  St.  Ail  wieder  auf  deutsches  Gebiet
  nach  St.-Marie-aux-Chenes.  Links  von  diesem
Orte  steht  das  Denkmal  des  2.  Garde-Regts.  zu  Fuss,  vor
dem  Eingänge  in  das  Dorf  ist  ein  kleiner  Militärfriedhof,  im
Dorfe  ein  französisches  Denkmal.  Die  Strasse  von  St.  Marieaux-Chenes
  nach  St.  Privat  ist  ungefähr  die  Mittellinie  des
Weges,  den  die  Garde  bei  dem  Sturm  auf  St.  Privat  zurückzulegen
  hatte.  Vor  dem  Dorfe  liegt  links  an  der  Strasse  der
Kirchhof  mit  den  Denkmälern  des  1.  und  3.  Garde-Regts.  zu
Fuss,  etwas  weiter  r.  das  Denkmal  des  Kaiser  Franz-Garde-Grenadier-Regts.
  Nr.  2.  An  beiden  Seiten  der  Strasse  bedeutende
Massengräber  der  bei  dem  Sturm  aufs  Dorf  Gefallenen.
Näher  dem  Dorfe  r.  das  grosse  Gesamtdenkraal  des  Gardekorps,
  von  dessen  Plattform  —  Schlüssel  bei  dem  Gräberwärter
  —  man  den  besten  Überblick  über  das  Schlachtfeld
hat.  Etwas  südwestl.  von  diesem  Punkte  das  Denkmal  des
4.  Garde-Gren.-Regt.  Königin  Augusta  an  einem  Feldwege.
Von  hier  wieder  zurück  nach  St.  Privat,  in  -welchem  ein
ummauerter  Friedhof  mit  den  Gräbern  der  Offiziere  des  4.
Garde-Regts.  zu  Fuss  sich  befindet.  Das  Denkmal  des  Regiments
  steht  vordem  Dörfer,  am  Wege  und  einige  hundert
Schritt  weiter  das  schöne  Denkmal  des  12.  (sächsischen)  Korps,
eins  der  würdigsten  auf  dem  ganzen  Schlachtfelde.
Von  St.  Privat  nach  Amanweiler,  der  deutschen  Grenzstation,
  wo  mehrere  gute  Wirtschaften  Gelegenheit  zur  Erholung
  geben.  1  km  feldeinwärts  westl.  das  Denkmal  der
Gardeschützeu  und  mehrere  100  Schritte  weiter,  nahe  dem
französischen  Grenzstein,  das  1894  von  St.  Ail  auf  die  Stelle
versetzten  Denkmals  des  Kaiser  Alexander-Garde-Gren.-Regts.
Nr.  1,  wo  die  1893  unter  feierlicher  Beteiligung  deutscher
und  französischer  Truppen  hier  bestatteten  Gebeine  der  in
der  Umgebung  begrabenen  Gefallenen  eingesenkt  wurden.
Von  dem  Grenzstein  westwärts  über  die  Grenze  zu  dem  am
Waldesrande  de  la  Gusse  gelegenen  schönen  Denkmal  der
hessischen  25.  Division.  Zurück  nach  Amanweiler,  wo  man
von  der  Höhe  vor  dem  Dorfe,  etwa  in  der  Nähe  des  Denkmals
  der  Gardeschützen  noch  einmal  eineu  vollen  Überblick
über  das  grossartige  Schlachtfeld  gewinnt,  auf  dem  über
            
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