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aufhalten, die his ziixn Abend den Feind über Marengo und
A man weile r nach Metz zurückdrängen, dessen Schicksal damit
entschieden war.
König Wilhelm hatte den Kampf auf dem rechten Flügel
von den Höhen bei Gravelotte aus verfolgt. Abends S’/a Uhr empfing
er von Moltke die Nachricht, dass der Feind auf seinem
linken Flügel zurückgehe. Die Siegeskunde von St. Privat traf erst
während der Nacht ein.
Die Schlacht bei Gravelotte war die blutigste des ganzen
Krieges. Die Deutschen hatten einen Verlust von 899 Offizieren und
19 231 Mann, die Garde allein 307 Offiziere und 7923 Mann. Die
Franzosen hatten 12000 Mann verloren, 2500 waren gefangen. Die
Deutschen hatten 209000, die Franzosen 180 000 Mann auf dem
Schlachtfelde.
Von dem Aussichtsturm bei Point du jour überblickt
man die wichtigsten Punkte des Schlachtfeldes. Verfolgt
man von hier die Hauptstrasse nach Gravelotte, so sieht
man auf beiden Seiten des Weges verschiedene Krieger-Denkmäler:
der 6. Infanterie-Brigade, der 33er, 29er, 7er,
14er und 54er. Der Garten des vielumstrittenen Gehöftes
St. Hubert ist in einen Friedhof verwandelt worden. Links
auf der Höhe das Denkmal der 49er, rechts das der 67er
und 60er und weiter landeinwärts das der 28er, zu dem ein Fusspfad
führt. Wieder zurück zur Chaussee, an der weiter am
Waldessaume r. die Denkmäler der 69er und der 8. Jäger
stehen. Der Weg führt durch die Schlucht, in der alljährlich
am 18. August ein Gottesdienst stattfindet. Jenseits derselben
auf der Höhe das Dorf Gravelotte.
Vor dem Dorfe links am Wege das grösste Gräberfeld
des ganzen Schlachtfeldes, über dessen Eingangsthor die
Worte stehen: „Hier ruhen in Gott 3000 Gefallene vom
18. August 1870“. Schlüssel zu diesem Friedhof bei dem
Gräberwärter in Gravelotte. — Von Gravelotte über Malni
aison nach Verne vìi le. Auf dem Wege nach Mainiamoli
bei dem Hof Mogador der „Wilhelmstein“, der
die Stelle bezeichnet, wo König Wilhelm während der Schlacht
hielt. Hinter Malmaison r. der Wald des Génivaux (auf
der Karte la Haye aux mures genannt) aus dem die Franzosen
mit grossen Verlusten vertrieben werden mussten,
daher am Waldessaum zahlreiche Gräber. Hinter dem Walde
r. zu dem viel umstrittenen Hofe Chan trenne, wo besonders
die 9. Jäger tapfer kämpften. Den Gefallenen ist
auf der Höhe ein Denkmal gesetzt, südlich davon am Walde
die Denkmäler der 85er und 36er. Von Chantrenne führt
ein Feldweg nach Verneville. Vor dem Orte der Friedhof
mit vielen Gräbern von Soldaten und Offizieren. Am Eingang
ins Dorf der Militärfriedhof mit Gräbern der 85er und
mehreren Denkmälern. Das schöne Denkmal der 18. Division