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seines guten Weines so geschätzt, dass die meisten Klöster
der Umgegend die Rebgelände zu erwerben suchten. Auch
heute noch viel Weinbau (120 ha) und Obstbau und Mirabellenzucht.
Von Scy auf den St. Quentin (s. w. u.).
Von Moulins aus lässt sich folgende angenehme Wanderung
unternehmen: Zunächst nach St. Ruffine, westlich
auf einer Anhöhe gelegen, mit Wein-, Obst- und Gemüsebau.
Von hier nach J u s s y , südwestl., ebenfalls einem hochgelegenen
Orte mit Weinbau (jährlich 400 Hektoliter). Hier
betreten wir zum ersten Male das Schlachtfeld von Gravelotte;
denn am 28. August 1870 kämpfte hier die 26.
Brigade siegreich. — Nur eine kurze Strecke weiter südlich
nach V a u x, mit hübschen Landhäusern und Obst- und
Weinbau. Nun in derselben Richtung am Ostabhange des
1. Uferrandes nach Ars, 3810 Einw., Bahnhof der Linie von
Metz nach Nancy; im Norden und Süden des Ortes umfangreiche
Eisenwerke. Im Hintergründe bedeutender Wald, von
dem Mancebach durchzogen, der bei Ars in die Mosel
mündet. Bei Ars, etwas südl. vom Orte, sind Reste der
römischen Wasserleitung, die angeblich von Drnsus
erbaut worden ist, um Divodurum - Metz mit Wasser zu versorgen.
Von der Wasserleitung stehen hier noch 7 Pfeiler.
Weit grösser sind die Reste in dem nur durch die Mosel von
Ars getrennten Jouy-aux-Arches, wo noch 18 Pfeiler erhalten
sind; einen sieht mau noch im Moselbett stehen. Nahe dem
nördlichen Dorfeiugang das Wirtshaus zur römischen Wasserleitung.
In dem südlich von Jouy gelegenen Corny hatte Prinz
Friedrich Karl während der Einsschliessung von Metz 'sein
Hauptquartier. Von Jouy zurück nach Ars und auf der
Eisenbahn wieder nach Metz.
Einer der beliebtesten der kleineren Ausflüge ist der
auf den St. Quentin. Der Weg führt durch das französische
Thor über die Bahn neben den Militärbaracken, dann an
dem Militärschiessplatz vorüber. R. zweigt sich die Strasse
nach Plappeville ab; weiter oben bei dem r. an der Strasse
stehenden Wallraeisterhause 1. bis zum Eingang in das Fort,
das seit 1870 den Namen Feste Friedrich Karl trägt. Der
Eintritt in das Fort ist nicht gestattet. Vor dem Fort eine
Büste Kaiser Wilhelms I. Von dem Platze eine grossartige
Aussicht auf Metz und auf das Flussthal unter- und oberhalb
der Stadt. Etwas unterhalb der Feste befindet sich die
Bismarckshöhe mit der Bismarckseiche und einem Ruhe¬