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Zeitung" auf grell rothem Papier gedruckt. Die Kauf
ieutc klagen, daß ohne gut zu schmieren auf der Bahn
fast gar nicht mehr fortzukommen fei.
Die Sammlung für die Beschaffung von Särgen
für die gestorbenen Krieger hat einen guten Fortgang,
und in großer Anzahl sieht man von Morgens bis in
den Abend hinein diese letzten Wohnungen nach den verschiedenen
Lazarethen hintragen.
Unter dem 20. September ist nachstehende von den
städtischen Vertretungen von St. Johann und Saarbrücken
beschlossene und von der Bürgerschaft unterzeichnete
Adresse an Se. Blase st ät den König abgegangen
:
Atterdurchlauchtigster, Großmächtigster König!
Allergnüdigfter König und Herr! ,
Die Stadtverordneten-Bersammlungen und Bürger
von Saarbrücken und St. Johann fühlen sich verpflichtet,
Eurer Majestät ihren tiefgefühlten Dank für die
rasche Befreiung von einem übermüthigen Feinde zu
bezeugen, wie auch der hohen Bewunderung Ausdruck
zu geben, die die großen Siegesthaten unserer hcldenmüthigen
Armee unter Ew. Mas. glorreicher Führung
hervorgerufen haben. Dessen eingedenk nahen wir Eurer
Majestät mit dem Gelöbniß, treu auszuharren und .
auch ferner freudig alle Opfer an Gut und Blut zu ,
bringen, die nöthig sind, um das Ziel zn verwirklichen, ^
welches das mächtig erwachte Nationgefühl anstrebt, J
nämlich die Herstellung eines einigen, freien und mäch- (
tigen Deutschlands. j
Wir vertrauen, daß der hohen Weisheit und Energie, <
die Ew. Majestät bisher so Großes vollbringen ließen, (
es gelingen werde, fremde Einmischung, die uns vor,
den Schrecken des Krieges nicht zu bewahren vermochte,
uns aber den Preis des mit dem edelsten Blute er-Z
kauften Sieges verkümmern will, fern zn halten und