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mörderisches Feuer auf die tapfere Infanterie, welche
ahue jede Deckung das Thal gewinnen mußte, um an
den Fuß der verhängnißvollen Hügelkette zu gelangen,
welche bastiansartig das Thal beherrscht. Außerdem
hatte der Feind die Thalsenknng südwestlich des Epercierplatzes
sowie die dahinterliegende Höhe, den
„Galgenberg", stark besetzt. Gegen Mittag griff die
vierzehnte Division unter General v. Kamecke die Franzosen
an, anfänglich mit Erfolg, bis der General Frossard
immer neue Divisionen in den Kampf warf und so das
Gefecht zum Stehen brachte. Furchtbar dröhnte der
Kanonendonner, Schnellfeuer und ganze Bataillonssalven
folgten ohne Unterbrechung, aber noch immer wich die
einem zehnfach überlegenen uub wohlgedeckten Feinde
gegenüberstehende Schaar der Preußen nicht. Doch
es war hohe Zeit, daß Truppen der sechszehnten Division
und des dritten Armeecorps noch rechtzeitig eingrisfen.
Das wackere vierzigste Füsilierregiment, unterstützt
von drei Escadrons und drei Batterien der sechszehnten
Division, hatte schon zwei Mal auf dem ersten
Hügelkopf festen Fuß gefaßt, mußte aber immer wieder
vor der Uebermacht zurück, und erst als noch fünf
Bataillone der fünften Division anlangten und auf dem
linken Flügel der vierzehnten Division angriffen, da
gelang cs, die steilen waldbedeckten Höhen von Spichern
zu gewinnen.
Noch einmal versuchte cs der Feind, die Preußen
zurückzuwerfen, allein vergebens, und als die fünfte
Division nach und nach vollständig in die Gefechtslinie
eintrat, drangen unsere braven Truppen immer weiter
auf dem Hügclplateau vor. Da noch einmal erhielten
die Franzosen bedeutende Berstärknngen und noch einmal
wüthete der fürchterliche Kampf um die Spichercr
Höhen, doch vergebens entwickelte der Feind eine in
der That hcldenmüthigc Tapferkeit, die Preußen blieben