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in Forbach war, kam mit seinem Stabe angeritten;
es waren ungefähr ein Dutzend Offiziere re., die ihr
begleiteten. Den Schluß seines Gefolges bildete eine
Abtheilung chasseurs ä cheval, eine Compagnie der
Jäger von Bincennes aber marschirte dem Ganzer!
voraus. Zur Sicherheit, „ob nixVierzig da?" ging«
ein Sergeant und einige Mann nebst einem Hornisten
in die mit einem Besuch bedachten Straßen und wen«
sie sich überzeugt hatten, daß nichts Verdächtiges vor
Handen war, gab der Hornist das bezügliche Signal
ab. Die meisten Pferde der Begleitung des General?
sahen schlecht genug ans, und das Sattelzeug wai
so schlecht wie nur möglich. Kurz, der ganze Aufzug
machte nichts weniger als einen günstigen Eindruck, amt
von der nichtpolitischen Seite betrachtet; nur der General
selbst ritt ein prachtvolles Pferd: auch der Hut
form des Höchstkommandirenden fehlte es nicht an Galt
ltitb Stickereien von den rothen Hosen an bis zum
Käppi hinauf.
General Frossard stattete unserem Bürgermeister;
Herrn Cvmmerzienrath Carl Schmidtborn, einen Besuch
ab uub sprach sich in Bezug auf die Sicherheit
unserer Stadt in ganz günstiger Weise ans; er beklagte
die vorgekommenen Epeesse, die sich einzelne der Soldaten
zu Schulden hatten kommen lassen und sicherte Handhabung
der strengsten Manns nicht zu. Im Lause der
Unterhaltung bedauerte er die sehr bedeutenden Beschädigungen,
welche die französischen Granaten an dem
Privateigcuthum angerichtet batten und äußerte die
Beschießung habe nur dein Bahnhof gegolten. In
St. Johamr nämlich halte das Granatscucr schrecklich
gehaust, namentlich in den Bahnhofsgebäuden, dem
Hotel Pflug und in: Hotel Hagen (vormals Brenner);
an mehreren Stellen, auch in Malstatt war Feuer ansgebrochen,
ohne jedoch weitere Ausdehnung zu gewinnen-