-! Von den Preußen sollen circa 30 Verwundete
j und Versprengte von den Franzosen in Forbach einge-,
bracht worden sein.
f Um 6 Uhr Abends wimmelt die Stadt von rothen
, Hosen. Es ist manche Ungebührlichkeit vorgekommen,
, besonders hatten die allein stehenden Hauser und die
i Läden und Wirthshäuser Vieles zu leiden. Der Bier-\
feiler des Brauers Herrn Frd. Zix am Hahnen und
:j der des Herrn Witt am Hexenberg sind von Marodeurs
: gänzlich geleert und verwüstet worden; auch das dem
Kaufmann Herrn I. B. Müller gehörende Deutschhaus
ist in der zweitfolgenden Nacht in Brand gesteckt und
i sämmtliche sehr bedeutende Vorräthe geraubt worden;
, das Wohnhaus und die daranstoßende Scheune ganz
, abgebrannt, die Kirche nnd die Stallungen blieben
! ziemlich verschont.
Im Allgemeinen jedoch ist nicht so viel Unheil
angestellt worden, als man nach dem wüsten Aussehen
der in einzelnen, ungeordneten, jedoch alle bewaffneten
Banden die Stadt durchziehenden Feinde wir zu bc
fürchten allen Anlaß hatten. Die Offiziere benahmen
sich, so viel bekannt geworden ist, alle anständig, sanften
und bezahlten alles, was sie brauchten, nnb nahmen,
so viel sie vermochten, das Privateigenthum in Schutz.
Requisitionen sind nicht vorgekommen und haben die
Franzosen den Bürgern von Saarbrücken und St. Johann
deren altbekannte deutsch-patriotische, franzosenfeindliche
Gesinnung nicht entgelten lassen.
Einzelne Privathänscr waren während des Kampfes
einem sehr heftigen Feuer ausgesetzt; so hat namentlich
das nach der nenen Einthcilung jetzt mit No. 41 bezeichnete
Hans in der Obergasse, der Frau Wittwe
Depps gehörend, sehr gelitten; Dutzende von Kugeln
trafen dasselbe nnd richteten mannigfachen Schaden an,
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