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ersten Mann auf die französische Todtenliste. Und diesem
einen, wie viel Tausende sind ihm seitdem auf französischer
und deutscher Seite gefolgt!
In den französischen Vorpostenlinien war im Ganzen
wenig Veränderung wahrzunehmen. Nur selten dehnte der
Feind seine Recognoscirungeu bis aus deutsches Gebiet
am und wenn es geschah, zog er sich jedesmal bei
dem Erscheinen unserer braven Truppen auf die Grenzlinie
zurück. Bei einer solchen Gelegenheit erhielt am
22. Juli ein Mann der 7. Ulanen einen Streifschuß
am Bein und als des Morgens zwischen 6 und 7 Uhr
eine Streifpatrouille der 40er Füsiliere sich bis in die
Gegend der Goldenen Brennn vorwagte, stieß sie
auf ein ungefähr 14 Mann starkes Piket 0üa.886ui-8
ä ch6va1. Von einem der Füsiliere wurden 6 Schüsse
abgegeben, in deren Folge zwei Mann der feindlichen
Reiter fielen; der eine, glaubt man, sei ein Offizier
gewesen. Unter dem Feuer des Feindes zogen sich die
Füsiliere unbeschädigt zurück.
Die am 18. Juli von den Franzosen gefarlgen
fortgeführten beiden preußischen Grenzbeamten auf
Folsterhöhe sind wieder aus deutschen! Boden eingetroffen,
nachdem sie nebst einer Anzahl anderer Civilpersonen
mit verbundenen Angen die französische Vorpostenkette
passirt hatten. Wegen der ihnen zu Theil gewordenen
Behandlung während der Tage ihrer Gefangenschaft
hatten sie keine Klage.
Am 23. Juli iu aller Frühe versuchten die Franzosen
in der ungefähren Stärke eines Bataillons sich
in den Besitz der Brücke bei Wehrden zu setzen, was
ihnen jedoch nicht gelang, indem der Commandant von
Saarlonis, vermuthlich von dem beabsichtigten Handstreich
benachrichtigt, ein Infanterie-Bataillon und eine
Abtheilung Ulanen dorthin entsandt hatte. Von diesen
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